Bundesstaat Indiens: Rajasthsan

Bundesstaaten Indiens: Rajasthan

 

 

von Bernd Basting

Die Dämonen bedrohten das Land und wollten es zerstören. Da gingen die Brahmanen auf den Berg Abu und vollzogen den Feuerkult. Aus der Grube des heiligen Feuers 'agnikunda' entstiegen die Feuerclans, die Kriegerclans der Rajputen, 36 an der Zahl, stellten sich den Dämonen im Kampf und besiegten sie. Andere Clans wurden geboren vom Sonnengott Surya und dem Mondgott Chandra. Die Überlieferung beschreibt die mythologische Genealogie der Rajputen, die ihren Herrschaftsanspruch in Rajputana für lange Zeit legitimierte. Legenden und Geschichten - Rajasthan ist voll davon.

Prächtige Maharadscha-Paläste und monumentale Festungen, Jain-Tempel aus reinstem Marmor auf palmenumsäumten Bergrücken, trocken-heiße Wüstenlandschaft und Kamele, in hell-leuchtend-bunte Saris gewandete Frauen, stattlich schlank-großgewachsene Männer mit imposanten Bärten, reich skulptierte Kaufmannsvillen und grell-kolorierte Malereien an Häuserwänden, Jaipur, Jodhpur und Udaipur - die rosafarbene, die blaue und die weiße Stadt, mediterran anmutende Atmosphäre an malerisch gelegenen Seen und stilvoll-luxuriöse Palast-Hotels - Impressionen aus dem "Land der Könige", die es für viele Reisende zu einem Traumziel machen.

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Rajasthan liegt im Nordwesten Indiens. Mit 342.000 Quadratkilometer, etwa so groß wie Deutschland, bildet es flächenmäßig den zweitgrößten indischen Bundesstaat (nach Madhya Pradesh). Doch besteht er zu fast zwei Drittel aus Wüste oder Halbwüste und die Bevölkerungsdichte liegt mit 128 Menschen pro Quadratkilometer entsprechend niedrig (zum Vergleich: West-Bengalen: 767; Kerala: 748; Uttar Pradesh 472).

Im Westen und Norden an Pakistan und an das indische Haryana sowie den Punjab angrenzend, im Osten und Südosten an Uttar Pradesh und Madhya Pradesh, im Süden an Gujarat, findet sich Rajasthan in der Übergangszone zwischen aridem Wüstenklima und subtropischem Monsunklima. Und so kontrastiert das Landschaftsbild zwischen sandigen Wüstendünen, trockener Dornbuschsteppe und tropenwindumtosten Kokos- und Palmyra-Palmen. Die riesigen Gebiete der Wüste Thar werden durch den 700 Kilometer langen Gebirgszug der Aravelli-Kette von der indischen Halbinsel getrennt. Dies älteste Faltengebirge der Welt wirkt, obwohl im Durchschnitt kaum höher als 900 Meter, als Klimascheide; denn östlich des Höhenzuges sieht man fruchtbares Ackerland, auf dem in Zeiten des Monsuns Regenfeldbau betrieben werden kann. Bajra und Juar heißen hier die Hirsearten und es gedeihen Mais, Weizen, Kichererbsen, Sesam, Erdnüsse gar. Der Südosten präsentiert sich, klimatisch begünstigt, als die am üppigsten kultivierte Region. Große, künstlich angelegte Bewässerungskanäle wie der Indira Gandhi-(oder Rajasthan-)Kanal in den Distrikten Bikaner und Jaisalmer, der Ganga-Kanal im Ganganagar-Distrikt oder die Kanalprojekte an den Flüssen Chambal und Luni ermöglichen inzwischen aber auch eine agrarische Nutzung der westlichen Trockengebiete und anderer vormals landwirtschaftlich weitgehend marginalisierter Regionen.

Da 80 Prozent der derzeit rund 50 Millionen Rajasthani auf dem Land leben, ist das ein wichtiger agrartechnologischer Fortschritt, der die Menschen weniger abhängig macht als früher von der ursprünglichen Beschaffenheit der Böden oder den klimatisch-jahreszeitlichen Bedingungen. Letztere zeigen sich in Rajasthan zunehmend unvorteilhaft: Während weite Teile Nordindiens im Juli jeden Jahres mit massiven Monsun-Regenfällen unter Wasser gesetzt werden, ignorieren die Regengötter Indra und Parjanya das Rajputenland immer häufiger. In den Neunzigern musste es mehrere Jahre hintereinander ohne einen Tropfen Regen auskommen, ehe dann 1998 endlich wieder ein gutes Monsunjahr mit reichen Ernten die lange Dürreperiode ablöste.

Die stärksten Bevölkerungskonzentrationen generieren die urbanen Zentren Jaipur (1,5 Millionen Einwohner), Jodhpur (650.000) und Udaipur (300.000), Bikaner, Kota, Alwar und Jaisalmer sind weitere bedeutsame Städte, während die Wüsten- und Steppengebiete der Thar recht menschenarm sind.

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Überhaupt die Menschen Rajasthans. Blickt man in ihre Gesichter, so fällt auf den ersten Blick ihr unterschiedliches Aussehen auf: Die Hautfarbe changiert zwischen hell- bis sehr dunkelhäutig, die Körpergröße zwischen klein und sehr groß; die Farben der Turbane, Saris und Odhnis - der Frauenalltagsgewänder - , Kleidung überhaupt, Schmuck, die Art der Männer, ihre Bärte zu tragen oder der Frauen, sich zu schminken, die Erscheinung der immer freundlichen Kinder - all das ist sehr vielfältig.

Denn die Bevölkerung des Landes ist ein Schmelztiegel vieler verschiedener Kasten, Clans, sozialer Gruppen, Religionen, Kulturen und Stämme. Da gibt es die traditionelle Adels- und Kriegerkaste der Rajputen, aus der sich ehemals die Mehrheit der herrschenden Klasse sowie der Fürstendynastien rekrutierte; die Lehens- bzw. Landadeligen-Kaste der Jaghirdars - heute noch die dominierende Grundbesitzerkaste; die Bauernkaste der Jat; die Kaufmannskaste der Marwari, welche eine primäre Stellung im Handels- und Geschäftsleben des Bundesstaates innehaben und seit geraumer Zeit sogar als Gründer und Betreiber großer Industrieimperien in ganz Indien agieren: der bekannteste unter ihnen war G.D. Birla, der den nach wie vor mächtigen Birla-Konzern aufbaute; die zahlreichen Ackerbauern- und Viehzüchterkasten, welche die Mehrzahl der Rajasthani umfassen; die unterprivilegierten Kasten - 17 Prozent der Gesamtbevölkerung - wie z.B. die Chamar, die Lederarbeiter, oder die Meghwal und Balai, die alle beruflichen Umgang mit Tierkadavern, Häuten und Fellen haben und deshalb als rituell unrein gelten.

Oder die Bhangi, die Straßenreiniger, und die Akrobaten- und Künstler-/Tänzerkasten der Madari, Nath oder Charan; die Muslime, die etwa zehn Prozent Bevölkerungsanteil besitzen, viele von ihnen in den Städten lebend und Handwerksgewerben nachgehend, wie das Färben von Textilien, Schmuck- oder Papierherstellung; und endlich die vielen Stammesvölker, die Adivasi, die 12,5 Prozent der rajasthanischen Gesamtbevölkerung ausmachen und in sich ebenfalls sehr differenziert sind: die größte Gruppe bilden die Mina - Nachkommen der Stämme, die einst über große Teile der Region Jaipur/Amber herrschten, traditionell als Krieger lebten, sich nun aber als erfolgreiche Ackerbauern verdingen; die Bhil, die die bewaldete Hügelregion Südwest-Rajasthans besiedeln und noch bis Ende des vergangenen Jahrhunderts der Jagd mit Pfeil und Bogen als ihrer Hauptbeschäftigung nachgingen; und die Bishnoi, auch sie bis heute eine Jäger- und Sammlerkultur, in deren religiös-philosophischem Mittelpunkt die Pflege und Bewahrung der Natur steht.

Schon vor vielen Jahrhunderten - lange vor Entstehung der von Frauen gegründeten Baumschutzbewegung 'Chipko- Andolan' - widersetzten sich die Bishnoi dem fürstlichen Befehl, Bäume zu fällen, indem sie sie mit ihrem Körper umarmten und beschützten. Gepaart mit den heute noch beachtenswerten naturphilosophischen Anschauungen ihres geistigen Mentors Jambhoji, der im 16. Jahrhundert lebte, wurden sie zum Vorbild der aktuellen indischen Umweltbewegung und ziehen immer mehr ökologisch Bewegte auch aus dem Ausland an, die von ihnen lernen wollen, wie man als Homo sapiens des modernen Industrie- und Informationszeitalters an der Schwelle zum zweiten Jahrtausend noch im harmonischen Einklang mit der Natur, sein Biotop bewahrend, leben kann. Leider werden die Bishnoi, im Zuge der forcierten Modernisierung und Industrialisierung des lange ökonomisch rückständigen Bundesstaates Rajasthan derzeit einem zunehmenden Verdrängungs- und Zwangsassimilierungsprozeß ausgesetzt, der es ihnen immer schwieriger macht, nach ihren Vorstellungen zu leben.

Und da gibt es auch noch die kleineren Stämme wie die Garasia, Sahariya, die musikbegabten Dangi oder die Gaduliya lohar. Letztere erlangten in den fünfziger Jahren eine gewisse Berühmtheit, als der damalige Premierminister Nehru Höchstselbst den Versuch unternahm, den nomadischen Stamm sesshaft zu machen.

Den Menschen Rajasthans, insbesondere den Bewohnern der ländlichen Regionen, ist - ungeachtet ihrer ethnischen oder Kastenzugehörigkeit - eine herzlich-offene Wesensart gemeinsam, die nicht selten mit einer beinahe kindlichen Naivität und einem schlackigen Humor daherkommt, ohne jeden Falsch, ohne Misstrauen - eine liebenswerte Mentalität.

Dazu passt, dass man gerne Feste feiert. "Rajasthani feiern neun Feste pro Woche!" heißt es in Nordindien. Jede Jahreszeit wird mit einer Fülle religiöser Festlichkeiten angekündigt; auch Viehmärkte geraten immer zu ausgelassenen Volksfesten. Oft sind sie mythologischen Ursprungs oder sie finden zum Gedenken an einheimische Helden oder Heilige statt. Ein Großteil der Feiern fällt in die Zeit der "hellen Mondhälfte". Und in der Tat: Feste in Vollmondnächten im Wüstenland sind immer ein faszinierend-magisches Ereignis.

Im Juli/August feiert man in Gestalt des Monsun-Festivals "Teej" den Beginn der Regenzeit; Winterernte und Frühlingsanfang begeht man mit "Holi"; dabei bewirft man sich neckend mit farbigem Puder; des Mythos der Wiedervereinigung von Gawa (so wie Parvati, die Gemahlin Shivas, hier genannt wird) mit Shiva nach langer Zeit enthaltsamer Buße wird mit "Gangaur" gedacht, besonders prächtig durch einen Festzug mit geschmückten Elefanten, Kamelen, Ochsenkarren und Pferden in Jaipur. Im Februar findet in Jaisalmer das Wüstenfest "Desert Festival" statt; und die Muslime feiern im islamischen Monat Rajab den Todestag des Sufi-Heiligen Khwaja Mu'in-du-in Chisti mit dem "Urs Gharib Navaz": duftende Blumen und reichbestickte Grabdecken werden unter dem mystisch-kraftvollen Gesang des "qawwali" (religiöse Lieder zu Ehren des Heiligen) dargebracht.

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Welchen Religionen hängen die Bevölkerungsgruppen im Wüstenstaat an? Die Mehrheit der Rajasthani - über 60 Prozent - sind Hindus, rund 20 Prozent Jains, etwas über zehn Prozent Muslime (die meisten davon Sunniten), und eine ebensolche Zahl bevorzugt rein animistische Glaubensvorstellungen, verehrt Bäume, Berge, Flüsse und Tiere. Aber auch die dominierende Religion des Hinduismus hat hier eine spezielle Ausprägung erfahren, eine Amalgamierung der in ganz Indien verbreiteten hinduistischen Hochreligion inkl. den dazugehörigen Volks- und Alltagskulten mit zahlreichen Regionalkulten, die vielfach naturreligiöse Züge tragen.

Krishna - die achte Herabkunft Vishnus - ist die populärste Gottheit Rajasthans. Er ist Symbol für Heldentum, Lebensfreude und die Gemeinschaft des Menschen mit Gott. So finden sich in Tempeln und an Häuserwänden häufig bunte Darstellungen des blauhäutigen Krishna mit den gopi, den Hirtinnen, oder von Bala Gopala - Krishna als Kind - , wie er wieder einmal seinem unbändigen Spieltrieb nachgeht oder einen seiner Streiche ausführt. Beliebt ist die Episode des Stehlens von Butter am Butterfass seiner Pflegemutter Yashoda.

Krishna steht im Zentrum vieler jahreszeitlicher Feste wie im Frühjahr das "Dala-lila" (Erntedankfest Holi), im Frühherbst das "Janamashtami" (Fest von Krishnas Geburt), "Ras-lila im Herbst und am Tag nach Diwali, dem Lichterfest zu Neujahr, "Annakut".

Auch der Elefantengott Ganesha, Sohn Shivas und Parvatis, genießt als Symbol für Wohlstand, Glück und Weisheit hohe Verehrung. Daneben gibt es zahllose Regionalgötter, vielfach Muttergottheiten. Die Bekannteste wird vornehmlich in der Region Bikaner verehrt: Karni Mata, der in Deshnoke eine marmorne Weihestätte gewidmet ist, der sogenannte "Rattentempel". Um sie rankt sich eine für rajasthanische Religiosität sehr typische Legende, die jedes Kind im Wüstenstaat kennt: Schon zu Lebzeiten wurde die asketische Mystikerin Karni Mata als Heilige verehrt. Eines Tages brachte man ihr einen verstorbenen Jungen, damit sie ihn ins Leben zurückrufe. In Trance begegnet die Priesterin dem Totengott Yama und fordert von diesem die Seele des Jungen. Yama jedoch behauptete, er habe keine Macht mehr über die Seele des Kindes, da es bereits wiedergeboren sei. Der Ärger über diese dreiste Ausrede und die Hilfeverweigerung Yamas treibt Karni Mata zu dem Schwur, das Yama nie wieder Macht über Verstorbene ihres Volkes bekommen möge; vielmehr sollten deren Seelen fortan sofort in Ratten einfahren und von dort später als Barden (Charans) reinkarniert werden.

Deshalb gelten die vielen hundert Ratten im Karni Mata-Tempel als heilig und werden von der Tempelverwaltung mit Joghurt, Süßigkeiten und anderen Leckereien verwöhnt.

Die weite Verbreitung und tiefe Verwurzelung des Volksglaubens kommt zudem in der Verehrung von Volksgottheiten zum Ausdruck, die einmal historische Volkshelden gewesen sind und zu vergangenen Zeiten mittels ihrer Tapferkeit und militärischen Klugheit positiv in das Schicksal der einfachen Menschen eingegriffen haben, worum sie heute noch gebeten werden. So besitzt jede Stadt und jedes Dorf in Rajasthan Schreine, die vornehmlich fünf Volksgottheiten gewidmet sind: Pabuji, Gogaji, Mehaji, Harbhuji und Ramdeo Baba.

In durch fahrende Sänger - charans, bhopas und langas - verbreitete Legenden und Balladen und mit Hilfe bebilderte bunter Schriftrollen, die an das abendländische Mittelalter gemahnen, wird die Erinnerung an ihre Vita und ihre Heldentaten noch heute wachgehalten. Zum Beispiel in der Geschichte von Pabuji: Pabuji soll einst, als Gegenleistung dafür, dass ihm eine Charan-Frau für seinen Hochzeitstag ein Pferd geborgt hatte, jener sein Wort gegeben haben, alles, sogar seine Braut, aufzugeben, im Fall sie seine Hilfe benötigte. Irgendwann ließ die Frau tatsächlich nach Pabuji schicken, damit dieser ihr Vieh vor Räubern rette - just zu dem Zeitpunkt, als Pabuji und seine Braut gerade Hochzeit hielten. Doch der Held stand zu seinem Wort, verließ schnell die Hochzeitszeremonie und beeilte sich, der Frau beizustehen. Er vertrieb die Räuber im tapferen Kampf, verlor dabei aber selbst sein Leben.

Vor dem Hintergrund der ethnisch-religiös-kulturellen Heterogenität der Bevölkerung Rajasthans verwundert es, dass sprachlich kaum Verständigungsprobleme innerhalb der einzelnen Volksgruppen existieren. Zwar gibt es zahlreiche regionale Dialekte wie das Marwari, Dhundhari, Mewari oder Malwi, doch sie alle fußen auf der in Nordindien dominierenden Nationalsprache "Hindi" und werden unter der Bezeichnung "Rajasthani" zusammengefasst. So ist auch ihre Schrift die offizielle indo-arische Devnagari, der angesichts von beinahe 60 Prozent Analphabeten jedoch nur für eine Bevölkerungsminderheit Relevanz zukommt.

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Rajasthan ist ein sehr geschichtsträchtiges Land, es atmet gleichsam Geschichte aus, wovon die vielen Festungen, Burgen, Paläste und historischen Schlachtenorte zeugen. Schon vor der Industal-Kultur (2500-1600 v.Chr.) hat es im heutigen Nord-Rajasthan menschliche Besiedlung gegeben, vermutlich durch die Stämme der Bhil und Mina. Um 1500 v.Chr. drangen die Arier ein, vertrieben mit ihren schnellen Pferdewagen Teile der Ursprungsbevölkerung und vermischten sich mit anderen.

Ab dem 3. Jahrhundert breitete sich der Buddhismus aus, und die Geschichte der folgenden Zeiten zeigt eine Kette von Kämpfen und Schlachten. Das Land sah Griechen, Türken, Perser und Afghanen. Zwischen dem 7. und frühen 13. Jahrhundert war Rajasthan in konkurrierende Fürstentümer segmentiert. Nach 1206 fielen sie alle unter die Knute des Sultanats von Delhi, nicht jedoch ohne zunächst heftigen Widerstand geleistet zu haben: Die Rajputen verstanden sich als Verteidiger des Hinduismus, während die Sultane eine Verbindung zwischen ihrer Hauptstadt Delhi, den großen Handelsrouten nach China und Zentralasien und Gujarat herstellen wollten. In Gujarat wurde Baumwolle angebaut und lagen Häfen am Indischen Ozean. Da all diese Verbindungen nur via Rajasthan hergestellt werden konnten, kontrollierten die Rajputen bald die Handels- und Karawanenrouten und erwarben sich Reichtum, indem sie von den Händlern hohe Zölle und Steuern verlangten.

Die Sultane wurden im 16. Jahrhundert von der Moghul-Dynastie abgelöst. Ihr berühmtester Herrscher, Akbar, unternahm eine Heiratsdiplomatie gegenüber den hinduistischen Rajputen Rajasthans: Er verheiratete sich mit deren Frauen und verwandelte auf diese ausgesprochen friedliche Art gefährliche Feinde in nützlich-loyale Verbündete. Seine Nachfolger setzen die kluge Strategie mehrheitlich fort. Es war die Zeit berühmter Miniaturmalschulen (Jaipur, Jodhpur, Bikaner), Kunst und Kultur blühten.

An den Höfen der so relativ autonom bleibenden Rajputen-Fürsten, z.B. in Amber, Jodhpur, Bikaner und Udaipur, arbeiteten offizielle Gesandte der Moghulen als "Schreiber", die sog. "nawis". Mit der Schwächung der Moghul-Herrschaft im 17. Jahrhundert gewannen die Rajputen endgültig für eine gewisse Zeit ihre Souveränität zurück.

Dieselbe wurde dann erneut bedroht, nachdem 1757 die Briten Bengalen erobert hatten. Lange wehrten sich die rajputischen Maharadschas, mussten dann aber Anfang des 19. Jahrhundert doch ihre Macht an die britischen Kolonialherren abgeben, behielten aber immerhin unter dem "Protektorat" des Empire eine gewisse Selbstständigkeit. Als Preis dafür hatten sie sich der Kolonialmacht gegenüber loyal zu verhalten, woran sie sich hielten, selbst während der Zeit des großen Aufstandes, der "mutiny" 1857/58.

Gern waren die Briten damals Gast an den Rajputen-Höfen. Die kolonialen Residenten teilten mit den einheimischen Fürsten die Tugenden der Höflichkeit, militärischen Tapferkeit, die Liebe zu Kunst und Sport, besonders dem Pferde- und Jagdsport. Vor der Hitze des Sommers in Delhi flüchteten sie sich in die kühlen Hill-Stations, z.B. nach Mount Abu.

Im Ersten Weltkrieg kämpften Rajputen an der Seite Großbritanniens. Maharadscha Ganga Singh gelangte mit seinem in Schlachten für die Sache des Empire erfolgreichen 'Bikaner Camel Corps' zu einiger Berühmtheit. 1917 vertrat er überdies die Fürsten Britisch-Indiens auf der Londoner "Imperial Conference". Der bedeutendste der 36 Rajputenstämme in dem damals "Rajputana" genannten Land stellte der des Maharana von Mewar (Udaipur) dar.

Nach der Unabhängigkeit der Indischen Union vereinigte man 23 Fürstentümer zu dem Bundesstaat Rajasthan, der 1956 proklamiert wurde. Die Rajas wurden mit fürstlichen Abfindungen, Appanage-Zahlungen und zahlreichen Privilegien entschädigt (die 1970 von Indira Gandhi allerdings weitgehend suspendiert wurden). Dennoch stemmten sich manche "Blaublütigen" bis zum Schluss vehement gegen den Verlust politischer Macht und die Integration in den republikanischen Unionsstaat; am störrischsten gerierte sich der Raja von Jodhpur, der sogar mit einem Anschluss seines Fürstentums an Pakistan drohte. Aber auch er konnte am Ende von Delhi überzeugt werden.

1951 fanden die ersten indischen Parlamentswahlen statt. Die siegende 'Kongress-Partei' stieg auch in Rajasthan für lange Zeit zum dominierenden politischen Machtfaktor auf. Das änderte sich erst in den Neunzigern, als die hindu-nationalistische 'Bharatiya Janata Partei' (BJP) unter Bhairon Singh Shekhawat in Regional-Wahlen reüssieren und für einige Jahre die Landesregierung stellen konnte. Der Erfolg der BJP war zum einen einer indienweit größeren Popularität der Hindu-Partei und einer damit einhergehenden Bedeutungserosion des 'Kongress' geschuldet, wie dem bei den Rajasthani gewachsenen Bedürfnis nach einem Wechsel ihrer politischen Administration; zum anderen der Tatsache, dass im Zuge einer Expansion des Industriesektors im Wüstenstaat inzwischen eine städtische Mittelschicht entstanden war, die in ihrer Mehrheit BJP wählte.

Doch der BJP-Erfolg sollte ein recht kurzfristiges Intermezzo bleiben: BJP-Chefminister Shekhawat sah sich zunehmend schweren Korruptionsvorwürfen ausgesetzt. Seine Regierung hatte zudem einen Preisanstieg für Grundnahrungsmittel, einen Wachstumsrückgang in Industrie und Landwirtschaft, eine anhaltend hohe Arbeitslosigkeit und eine fortdauernde Benachteiligung von Dalits, Adivasi sowie von Frauen zu verantworten und zeigte sich gegenüber diesen Problemen als lösungsunfähig. Im Mai 1998 führte dann die BJP-dominierte indische Zentralregierung - unter Hinnahme, wenn nicht aktiver Unterstützung der rajasthanischen Regierung - bei Pokhran im Distrikt Jaisalmer auch noch Nukleartests durch, die beim Wahlvolk in jener Region schlecht ankamen, und es in die Arme der Opposition trieb. Bei den Regionalwahlen am 25. November 1998 verlor die BJP 60 Sitze. Die 'Kongress'-Partei erzielte hingegen mit 150 der 197 zu erringenden Sitze ein Rekordergebnis. Seitdem sitzt der erst 45-jährige 'Kongress'-Politiker Ashok Gehlot auf dem Ministerpräsidenten-Sessel in der Landeskapitale Jaipur und lenkt die Geschicke des großen Bundesstaates im indischen Nordwesten.

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Die Gehlot-Administration hat nun viele Aufgaben zu bewältigen. Sie muß die Transformation Rajasthans von einem rückständigen, unterentwickelten Wüstenland in einen sich rasch modernisierenden Industriestaat politisch gestalten. Was in dieser Hinsicht, seit Konstituierung des Bundesstaates, bereits erreicht worden ist und in welch kurzer Zeit kann nur erstaunen: 1947 war Rajasthan noch ein armer Agrarstaat, mit über 90 Prozent analphabetischer Bevölkerung. Es gab nur wenige Universitäten und Hochschulen, gerade mal eine Handvoll Industrieanlagen (16 offiziell registrierte Betriebe!), die Trinkwasser- und Stromversorgung beschränkte sich auf die größeren Städte; der Landeshaushalt hatte mit 14,5 Millionen Dollar ein embryonales Volumen; riesige Flächen blieben wegen Wasser- und Agrarinfrastruktur-Mangel unbebaut. Unbildung, Unterernährung, Unterentwicklung prägten bis in die achtziger Jahre hinein die Wirklichkeit des Wüstenstaates.

Inzwischen hat sich vieles zum Positiven verändert: Die Analphabetenrate konnte um 30 Prozent gesenkt, die Zahl der Hochschulen und universitären Bildungseinrichtungen vervielfacht, 175 neue Industriestandorte erschlossen, die Zahl kleiner Betriebe auf über 2000 und das industrielle Investitionsvolumen auf bald zwei Milliarden Dollar (1998) gesteigert werden. Neben der Fortexistenz traditioneller Handwerke wie Teppichweben, Töpfern, Silberschmieden u.a., hat sich Rajasthan zu einem indischen Hauptproduzenten folgender Produkte entwickelt: Kunstfasern, Zement, Lastwagen, Traktoren, Motorroller, KFZ-Teile, Reifen und Schläuche, Kugellager, Kupfer, Zink, Strom- und Wasserzähler, elektrische Geräte, elektronische Elemente bzw. Konsumgüter wie Kupferfolien, Bildröhren, Milchprüfgeräte, Fernseher; Düngemittel, chemisch-pharmazeutische Erzeugnisse sowie Textilien. Große staatliche Wirtschaftsunternehmen engagieren sich im Land, wie 'Hindustan Salts', 'Hindustan Zinc', 'Instrumentation Limited' und 'Hindustan Copper'.

Man erzeugt heute 1800 Megawatt Strom, und selbst kleine Dörfer sind nun ans Stromnetz angeschlossen.

Der Tourismus stellt einen traditionell bedeutenden und sukzessiv wachsenden Wirtschaftsfaktor dar und ist, ähnlich wie in anderen Bundesstaaten, insbesondere Südindiens, jüngst in den Rang einer eigenständigen "Industrie" erhoben worden.

Denn das Gros der ausländischen (und inländischen) Indien-Touristen absolviert die Route 'Delhi-Agra-Rajasthan'. Davon kamen zuletzt 85.000 aus Deutschland, vornehmlich kulturbeflissene Studienreisende oder abenteuersuchende Rucksacktouristen.

Und der Rajasthan-Reisende bekommt in puncto Natur und Kultur denn auch einiges geboten: Kamelritte in der Wüste, Elefantenritte zur Burg Amber, mächtige und großartig ausgestattete Festungen wie das Junagarh-Fort in Bikaner, das Mehrangarh in Jodhpur, Kumbalgarh, die Zitadelle von Chittorgarh, das beeindruckende Jaisalmer-Fort; wunderschöne, zum Teil ehemalige Maharadscha-Residenzen wie die Stadtpaläste von Jaipur, Bikaner oder Udaipur, nicht selten in Museen oder Luxushotels umgewandelt, in deren Suites der betuchte Reisende nach Art eines orientalischen Fürsten wohnen kann, so im Rambagh-Palast in Jaipur, Samode-Palace, Lalgarh-Palace in Bikaner, Mandawa-Castle, im Umaid-Bhawan-Palace in Jodhpur oder im weltberühmten Wasserschloss Lake-Palace auf dem Pichola-See in Udaipur, um nur die bekanntesten zu nennen.

Sehens- und erlebenswert auch: Der "Palast der Winde" (Hawa Mahal) und das aus dem 18. Jahrhundert stammende, doch noch immer futuristisch anmutende Observatorium Jantar Mantar in Jaipur; die bunt-skurrilen "Haweli" - (Kaufmannsvillen-) Malereien in der abgelegenen Region 'Shekavati'; die herrlichen Marmortempel der Jains auf Mount Abu oder in Ranakpur; das hochstehende Kunsthandwerk, wie es in stempelbedruckten, leuchtend-bunt gemusterten Textilstoffen, in der in der "Abbinde- und Färbetechnik" gefertigten Stickereien, der Silber- und Goldschmiedekunst, der Teppichweberei, Steinmetzkunst, dem sehr charakteristischen Töpferhandwerk und in der prächtigen Miniaturmalerei der verschiedenen Schulen zum Ausdruck kommt.

Die üppig bestückten, authentisch morgenländischen Basare in den Städten, die Tiermärkte von Nagaur oder Pushkar, auf denen - wie zu Urzeiten - vor allem Kamele (die hier eigentlich immer Dromedare sind, aber auch von den Einheimischen "Camels" genannt werden), und zudem Pferde, Ochsen und Ziegen zu Tausenden feilgeboten werden.

Musik und Tanz, die hier wie kaum anderswo in Indien zum festen Bestandteil des Alltagslebens gehören und die im Laufe vieler Jahrhunderte eine ebenso vielfältige wie eindrückliche Ausprägung erfahren haben: Die Lieder der Langa erzählen vom harten Lebenskampf in der Wüste, aber auch von Liebe und Schmerz. Begleitet werden die immer männlichen Sänger von Musikanten, die auf der Satara, einer schwermütig-melodiösen Doppelflöte spielen, oder auf der Kamaycha, einem Seiteninstrument mit großem, runden Resonanzkörper, dem ein Violine-Bogen tiefe, markige Töne entlockt; oder auf der Manganiyar, einer riesigen Trommel. Auch gibt es die Tabla - das typische indische Percussion-Instrument; die Morchang, eine melancholisch klingende Maultrommel; die Serpina, eine auf dem Boden aufgestellte Mischung aus Akkordeon und Orgel; das Blasinstrument Been, die Sarangi - die indische Variation der Violine - und nicht zuletzt, die indischen Kastagnetten, die immer von Jungen (im Alter vor dem Stimmbruch) gespielt und mit deren hellem Gesang begleitet werden.

Frauen treten vornehmlich bei Tänzen in Aktion und präsentieren den Schlangen- und Feuertanz, den Karjar-Tanz, bei dem sie sich schnell-wirbelnd um die eigene Achse drehen, oder den Chari, bei dem sie leichten Schrittes und mit anmutigen Handbewegungen akrobatisch Töpfe mit brennenden Lampen auf dem Kopf balancieren.

Beim Holi-Fest führen die Männer den dynamischen Gair auf, bei dem Stöcke aneinandergeschlagen werden.

Die ausgelassenen oder mystisch-spirituellen Feste. Die Kamelsafaris in der Wüste Thar, die Jeep-Safaris in den Tiger-Nationalparks Ranthambore und Sariska, Wanderungen in malerischer Landschaft auf Mount Abu oder im Vogel-Reservat von Bharatpur - die Reihe der touristischen, kulturell-landschaftlichen Attraktionen des Landes ließe sich lange fortsetzen.

Für eine Modernisierung im Landwirtschaftssektor, in dem noch immer die große Mehrheit der Bevölkerung Arbeit und Brot findet sowie für eine Minimierung der Abhängigkeit von natürlicher Bewässerung bzw. dem unsicheren Monsunregen zeigte sich die erfolgreiche Realisierung künstlicher Bewässerungsprojekte als besonders wichtig: Zahlreiche Großprojekte wurden in Angriff genommen, das ehrgeizigste unter ihnen: das Indira Gandhi- (oder Rajasthan-)Kanalprojekt, der Indira-Gandhi-Nahar (IGN). Ziel war es, mittels der Zuteilung von Wasser aus dem Himalaya Teile der öden Wüste Thar in blühende Landstriche zu verwandeln und die Böden in den Trockengebieten Nordwest-Rajasthans einer künstlichen Bewässerung auszusetzen, damit Landwirtschaft dort üppig betrieben werden könne.

Die erste Phase der Arbeiten umfasste die Bewässerung von 700.000 Hektar bebaubaren Landes in den Distrikten Bikaner und Ganganagar. Die zweite Bauphase bezog die Distrikte Mohangarh und Jaisalmer mit ein.

Für die Menschen in den nun wasserversorgten Gebieten bedeutet der IGN gleichsam die Wiederkehr des sagenhaften Saraswati-Flusses, an dessen Ufern sich vor 5.000 Jahren eine Hochkultur ausbildete. Andere nennen ihn den "Mara Ganga", den Ganges der Wüste. Die Länge des IGN von seinem Anfang am punjabischen Harika-Staudamm bis zu seinem Ende bei Jaisalmer beträgt 649 Kilometer; 445 Kilometer davon fließen durch Rajasthan, 204 Kilometer durch die Nachbarbundesstaaten Punjab und Haryana. Man beabsichtigt, den Kanal um weitere 135 Kilometer bis nach Gadra Road im Distrikt Barmer auszuweiten. In den Landschaften, die er durchfließt, wuchs früher nicht einmal ein Grashalm. Heute gedeihen dort Reis, Baumwolle, Weizen, Zuckerrohr, Hülsenfrüchte, Erdnüsse und Ölsamen. Die Region Ganganagar ist inzwischen sogar zur Kornkammer Rajasthans avanciert. Waren zum Zeitpunkt der Unabhängigkeit die Getreideernten nicht ausreichend, die rajasthanische Bevölkerung zu ernähren, erzielt man heute einen durchschnittlichen Ertrag von 110.000 Tonnen Getreide.

Trotz solcher Entwicklungserfolge ist Rajasthan noch immer ein Land mit einer hohen Rate an Menschen - fast 30 Prozent - , die unterhalb der Armutsgrenze ihr Leben fristen müssen. Es sind dies die typischen "Modernisierungsverlierer" einer sich dynamisch und mit hohem Tempo industrialisierenden Region, welche nicht nur dem indischen, sondern auch einem globalen Wirtschaftsliberalisierungs- und internationalen Verflechtungsprozess ausgesetzt sind. Große Teile der Bevölkerung können da nicht mithalten, sind nicht in der Lage und darauf vorbereitet, sich flexibel den neuen ökonomischen Rahmenbedingungen anzupassen: Die nach wie vor mit nahezu 60 Prozent viel zu hohe Zahl der Analphabeten, die niederen Tätigkeiten nachgehen müssen und deren Kinder ebenfalls keine solide Schulbildung erhalten, nicht zuletzt weil das Primarschulsystem von den verantwortlichen Politikern in Delhi und Jaipur im Zustand der Unterentwicklung belassen wird und andere Prioritäten gesetzt werden.

Zahlreiche kleine Bauern, die sich die teuren Inputs zur Agrarproduktion - künstliche Dünge- und Pflanzenschutzmittel, Wasserpumpen, neue Saatgut-Varietäten, Traktoren, moderne Pfluggeräte - nicht mehr leisten können und zu landlosen Saison- und Landarbeitern mit geringem Einkommen degradieren. Unterkastige und Dalits, die in dem noch sehr traditionell orientierten, starren Kastensystem in der ländlichen rajasthanischen Gesellschaft unverändert sozial und politisch diskriminiert werden. Frauen und Kinder, die - ohne Schulbildung - schwere Land- und Hausarbeit bei niedriger Entlohnung leisten müssen. Adivasi-Bevölkerung, die ebenfalls beim Kampf um die Verteilung des größer werdenden Kuchens unterdrückt und zunehmend marginalisiert werden. Städtische Slumbevölkerung, entstanden und expandierend durch Verarmungsprozesse und hohen Bevölkerungsdruck auf dem Land, die selbst im informellen Sektor immer weniger Arbeit findet.

Es wäre zu wünschen, dass der Entwicklungsprozess, wie er sich in Rajasthan vollzieht, diese benachteiligten Bevölkerungsgruppen mit einbezieht, ihnen ihre Würde bewahrt oder zurückgibt und ein gesichertes, gesteigertes Einkommen verschafft; und auch, dass seine kulturzerstörerischen Effekte klein gehalten und wertvolle Traditionen erhalten werden können. Denn es wäre schade um das großartige, alte Kulturland der Nachkommen des Feuers, des Mondes und der Sonne.

 

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