Gesund Leben

Galina Schatalova schrieb das Buch "Wir fressen uns zu Tode", wie wahr. Wir machen es besser und leben gesund!

 

Eine gesunde, möglichst naturbelassene, artge- rechte und ausgewogene Ernährung und das Verstehen, warum man das tut, ist die Grundlage für den homogenen Ablauf aller Grundpro- zesse des menschlichen Organismus! Der Mensch bildet mit der lebenden und leblosen Natur ein Ganzes, das nach den Gesetzen der Natur funktioniert! Es liegt an uns selbst, an unserer Ignoranz gegenüber den Gesetzmäßigkeiten der Natur, an unserer Lebensweise, unseren Gewohnheiten und Lastern, wie wir uns täglich fühlen, wie fit wir sind. Der Energiebedarf des Organismus für seinen Grundstoffwechsel und seiner Lebensfunktion wird in der modernen Gesellschaft um ein Vielfaches überschritten. Da der gesunde Organismus ein selbst regulierendes System für die Lebensprozesse besitzt, über ein dynamisches Selbststeuerungssystem verfügt, was automatisch abläuft, wirken sich Störungen darin fatal aus. Die Resultate wie Diabetes, Adipositas, Hypertonie oder Herzinsuffizenz um nur einge zu nennen, sind hinlänglich bekannt. Die Hauptursache liegt in der falschen Nahrungsaufnahme begründet! Wir streben durch ein gezieltes Konsumieren und körperliche Betätigung das Ziel an, so lange als möglich fit und gesund zu bleiben. Unsere schöne Mutter Erde hält für uns noch vieles Sehenswerte parat. Wir möchten noch so viel als sehen und erleben.

Wir wissen jedoch auch, einst begangene "Jugendsünden" sind nicht mehr zu reparieren, wir haben diese in uns konserviert! Nun machen wir das Beste daraus, denn auch in Sachen Ernährung gilt "Es ist nie zu spät" oder und "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es"! 

 

Warum ich den Fleischkonsum erheblich einschränkte

Als frisch gebackener Geselle wollte ich unbedingt auf Mon-tage gehen. In meinem Lehr-betrieb war das nicht möglich. Ich sattelte um, qualifizierte mich und verdiente als Hei-zungs- und Rohrleitungsmon-teur bis Mitte der sechziger Jahre meine Brötchen. Meine erste größere Baustelle war ein Fleischverarbeitungsbetrieb in Dresden auf der Rosenstraße, anders gesagt, eine Wurstfabrik. Auf Gerüsten arbeitend verlegten wir in z.T. luftiger Höhe Rohrleitungen, auch mehrere Tage durch Produktionsräume. Was ich von hier oben bei der Wurstherstellung beobachtete, verdarb mir bis heute den Verzehr von Wurst-waren aus Schweine- und Rindfleisch gehörig. Speziell die "Bockwurst" ver-darb mir fortan den Appetit!

Warum, wird der Leser fragen, hier die Erklärung!

Der Kutter (Fleischzerkleinerungsmaschine) war zur damaligen Zeit die umfunktionierte Variante eines stationären Papierholländer´s! Ich beob- achtete anfangs interessiert, später angeeckelt, was dort alles zerhäckselt wurde, ergo in die Wurst kam. Salopp ausgedrückt, mir kam das Kotzen. Ohne näher darauf eingehen zu wollen, jeder fleischartige Abfall, wir Sachsen sagen ugs. Geschlungse dazu, flog in den Bottich! Mehr dazu nicht! Dann kam am Ende der Meister, färbte die graue, streng riechende Masse schweinchenrosa, würzte sie und dann ging die "Pampe" ab in den Darm, danach gebrüht und fertig war das Teil namens Bockwurst. Dieses "Erlebnis" hat meine Einstellung zum Fleischverzehr grundlegend verändert!

 

Und noch ein Umstand beein- flusste meine Einstellung zum Konsum von Fleisch im Beson- deren. Mitte der neunziger Jahre musste ich zur Erstellung eines Angebotes für Industriebeschich- tung (Wand-und Bodenflächen) einige Schlachtereien besichti-gen. Dort wurde ich Zeuge der industriellen Massenschlachtung per Elektro-und Bolzenschuss- betäubung. Auch hier erspare ich mir Einzelheiten. Allein die Ge- räuschkulisse der Viehcher kurz vor ihrer "Hin-richtung" und deren anschlie- ßender Ausblutung (danach erst sind sie tot) wird mir bis an mein Lebens- ende erinnerlich bleiben. Derartige Szenarien, darüber bin ich mir im Klaren, spielen sich prinzipiell in der Massentierhaltung bzw. in der industriellen Lebensmittelproduktion ab. Nahrungsbeeinflussend waren diese Erlebnisse für mich in der Folge schon.

 

Der Fleischverzehr der Deutschen in 2012 von 59,5 kg pro Kopf (inklusive Fleisch- und Wurstwaren), davon entfallen allein 40,5 kg auf Schweine-fleisch, ist enorm. Jeder Deutsche konsumiert - ACHTUNG - im Verlauf seines Lebens 1.094 Tiere !!! Und das, obwohl der Zusammenhang zwischen ho-

hem Fleischkonsum und dem Risiko für Herzkreislauferkrankungen u.v.a.m. nachgewiesen ist. Steht die Frage im Raum, wird der Mensch Krank durch Fleisch?

 

"Nosce te ipsum" / Erkenne dich selbst  Cicero

 

Was tun, wenn Essen krank macht?

Aktualisiert am: 31 Juli 2013 - arte Future

 

Antibiotika in Fisch und Fleisch, Pestizide in Getreide, Obst und Gemüse, Farbstoffe, Weichmacher und Geschmacksverstärker – unsere Lebensmittel sind vollgepumpt mit chemischen Stoffen. Mehr als Hunderttausend sind seit dem Zweiten Weltkrieg in den Handel gelangt. Besteht eine Verbindung zwischen der enormen Anhäufung chemischer Stoffe in unserer Umwelt und der wachsenden Rate von Krebserkrankungen, Parkinson und Alzheimer in den westlichen Industrienationen?

Unser täglich Gift!

Mangelwirtschaft und Ernährung in der DDR

Meine (unsere) Kinder,- Jugend- und Erwachsenenzeit

 

In unseren Kinder- und Jugendzeiten (50 bis 70er Jahre) wohnten wir im real existierenden Sozialismus. Wir erlebten in dieser Zeit die z.T. drastische Ratio- nierung von Nahrungs- und Lebensmittel ebenso wie die von Gebrauchsge- genständen aller Art. Oftmals waren diese Dinge des täglichen Bedarfs über- haupt nicht zu bekommen. Ausverkauft hieß es oder die sind momentan vergriffen.

 

Deshalb lag es auf der Hand, dass wir uns über eine gesunde Ernährung in Sachen Ernährung kaum den Kopf zermattert. Die Hauptsache war, wir bekamen oder organisierten uns das, was damals zu erwerben war. Wonach uns der Appetit stand und was wir gerne gehabt hätten stand nie zur Debatte. Eine befriedigende Auswahl war ohnehin nicht vorhanden.

Auf gesunde Ernährung achten entbehrte damals jedweder Grundlage - Hauptsache satt!

Vielmehr war das auf Vorrat kaufen (man nannte es horden) angesagt und überall wo eine Menschenschlage stand, stellte man sich auch an, denn hier musste es ja irgend etwas "Engpass mäßiges" zu kaufen geben. Konservierung, also "Eingewecktes" herstellen und im Keller deponieren gehörte zum Alltag. Ich entsinne mich noch an die Zeiten der fünfziger Jahre, da hielten wir uns im Hinterhof in einer Ecke zwei bis drei Kaninchen in selbst gebauten Ställchen um den Weihnachtsbraten parat zu haben.

Ein konstant verfügbares Lebensmittelangebot war in der DDR Fehlanzeige!

Mir ist noch zu gut in Erinnerung, das meine liebe Mutter das ganze Jahr die Konsummarken sammelte. Wehe man kaufte nicht im Konsum! Ich durfte diese dann, sorgfältig angeleckt, ins jählich neu ausgegebenen Markenbuch A5 einkleben. So um die 100,00 Mark waren das immer und davon wurden übers gesamte Jahr, Zutaten für die weihnachtliche Stollenbäckerei gekauft oder besser gesagt, organisiert. Die in der HO, im Konsum oder beim Bäcker hergestellten Weihnachtsstollen waren der allgemeinen Mangelwirtschaft geschuldet und schmeckten unter aller Kanone!

Wenn ich so meine Kinder- und Jugendjahre sowie die Jahre des Erwachsen- seins Revue passieren lasse, die ja bis zum November 1989 vom Arbeiter- und Bauernstaat geprägt waren, dann fällt mir als Großstädter im ehemaligen Bezirk Dresden folgendes auf. In der DDR hat es schon fast alles für den täglichen Bedarf und darüber hinaus, einmal nicht gegeben. Angefangen bei der Butter, den Briketts, dem Klopapier über den Essig, die Zahnbürste, die Südfrüchte, heimisches Obst, den rohen Schinken, guten Bohnenkaffee und so weiter usw. alles war irgend wann knapp oder war vom Ladentisch verschwunden.

Ein einstiger Bewohner der Hauptstadt der DDR kann mein Geschreibsel wohl nicht so recht verstehen, ein Provinzler schon!

 

Ganz nebenbei, ich musste auf meinen Trabant Kombi 601 geschlagene 13 Jahr und 4 Monate warten!!!

 

Am 14. Dezember 1962 wurde in der Deutschen Demokratischen Republik die staatliche, zentrale Handelsorganisation Intershop gegründet. Anfangs war es DDR Bürgern verboten, in diesen "Läden" ein zukaufen. Bis 1974 durften wir offiziell kein Westgeld haben.

Hier hatten nur Transitreisende und Besucher aus dem Westen etwas zu su- chen und zu kaufen. Der Normalbürger drückte sich derweil die Nase an den Schaufensterscheiben platt. Waren zu Beginn nur Baracken in Ostberlin zu sehen, setzte dies sich bald an Grenzübergängen und Autobahnraststätten, schlicht an allen Transitstrecken des Arbeiter- und Bauernstaates fort. Hier konnte nur mit frei konvertierbarer Währung bezahlt werden.

Ab 1979 mussten DDR Bürger, die das Westgeld von ihren Verwandten und Bekannten bei Besuchen geschenkt bekamen, dies auf der Staatsbank gegen "Forumschecks" eintauschen, danach ging es flugs in den Intershop. Hier wurden eine Menge Artikel angeboten, die unter die Rubrik "Gestattungs- produktion" fiel. Also in der DDR für den Westen produzierte Ware! Wir be- kame diese für unsere Währung MDN nie zu Gesicht!

Um den DDR Bürgen gegen recht satte Preise auch diesen oder jenen Lecker- bissen bzw. hochwertige Bekleidung, Schuhe und Kosmetik zu verkaufen, ge- stattete das Politbüro die Eröffnung von "Equisit- und Delikat" Geschäften! Ein Milliardengeschäft für die sozialistische Staatsmacht!

Mit dem viel gepriesenen Sozialismus im ersten Arbeiter- und Bauerstaat auf deutschem Boden hatte dies überhaupt nicht zu tun. Es ist Geschichte!

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