Brunswick/Jekyll Island-Cape Coral/Florida, Everglades NP und Big Cypress NP

Wir entschieden uns für das 1771 gegründete Brunswick (Braun-schweig) in Georgia, auch "City by the Sea" genannt, aus mehrere Hin-sicht.

Im Vordergrund stand die Mütze voll Schlaf, dann die günstige Über-nachtung und - last but not least -, die wunderschönen vorgelagerten Golden Isles im Atlantik. Jekyll Is-lands Strand wollten wir besuchen.

Die bezaubernde Stadt ist in tradi-tioneller britischer Bauart und mit einem gitterartigen Straßenmuster sowie schönen Plätzen und Grün-anlagen durchsetzt, errichtet wor-den. Kein Wunder, wurde sie doch auch vom General und Kolonie-Georgia-Gründer James Edward Og-lethorpe geplant und erbaut.

Doch wir wurden gleich erst einmal herb enttäuscht, denn das M Star Hotel war eine klassische Fehlbuchung. Warum? Die Bettwäsche war benutzt, nicht frisch bezogen und der Sanitärtrakt schlichtweg nicht zu gebrauchen, ekelhaft! Wir bekamen zwar nach einiger Zeit und beschwich-tigenden Worten, ein anderes Zimmer, doch der Schock saß tief!

Doch wir wurden umfangreich entschädigt, denn nachdem das Procedere mit dem Zimmer geklärt war, düsten wir auf der US 17/520 über die Sydney Lanier Bridge in Richtung Golden Isles nach Jekyll Island (der Name basiert auf Joseph Jekyll, britischer Rechtsanwalt) die zur Gruppe der Sea Islands gehört.

 

Informiert man sich ein wenig über Jekyll Island, so entstehen nicht rein zufällig Ähnlichkeiten zu Hilton Head Island in South Carolina. Im Jahre 1886 nämlich wurde sie von einer Gruppe milliardenschwerer Familien als privater Rückzugs- und Schutzort (Refugium) erworben. Der 1900 gegrün-dete Jekyll Island Club wies 1904 in der ursprünglichen Mitgliederliste 53 so beeindruckende und prominente Personen wie John Piermont Morgan; William Rockefeller; Vincent Astor; Marshall Field; James Stillman; Joseph Pulitzer; Wiliam K. Vanderbilt; Richard T. Crane; George Baker; Henry B. Hyde  und andere mehr, auf.

Es waren allsamt die Eliten aus Politik, Finanzen und Wirtschaft aus dem Norden Amerikas.

Der Club wurde als einer der reichsten, exklusivsten und unzugänglichsten Clubs der Welt bezeichnet! 1942 wurde der Club geschlossen und 1947 vom Bundesstaat Georgia käuflich erworben.

Als wir auf Jekyll Island waren, hatten wir von der finanzträchtigen Historie kaum die blasseste Ah-nung. Durchfährt man heute den Checkpoint, spürt man irgendwie das Besondere dieser Insel, denn schon die natürliche Umgebung, der mit spanischem Moos behan-genen majestätischen Ei-chen übten auf uns eine magische Faszination aus. Die Tierwelt tat ihr übriges. Vom mit Treibholz (Driftwood) reichlich beleg-ten Sandstrand wurde ich besonders inspiriert, da dieses Material einen fes-ten Platz in unserer künstlerischen Formgestaltung inne hat. Nur mitnehmen konnte ich leider nichts, das hätte meine Luggage im Flieger und den Geld-beutel arg strapaziert! So blieb als Alternativre nur die Fotografie, die wir reichlich nutzen. Alles in allem, es war ein besoneres, nachhaltiges Erlebnis.

Bildergalerie - Impressionen vom South Beach auf Jekyll Island sowie deren Flora und Fauna 

Frohen Mutes, kein Wunder, denn die letzte Etappe bis zum Ziel in Cape Coral lag vor uns, verließen wir Brunswick. Nicht jedoch, ohne auf das obligate Frühstück bei Mc Donald´s zu verzichten. Die üblichen WiFi Abfragen und WhatsApp Chats mit der Heimat wurden getätigt, anschließend ging es über Jacksonville (I 95), Ocala (US 301), vorbei an Tampa (I 75) nach Cape Coral. Summa summarum lagen noch rund 390 M/627 km vor uns, dann endlich standen wir vor der Villa "Akira"! Nun war Urlaub angesagt.

Doch erst einmal waren es 40 M/64 km bis zum Official Florida Welcome Center bei Yulee an der I 95, jetzt waren wir wir im Sunshine State Florida! 

Die letzten Meilen bis zu unseren vorläufigen Endziel in Cape Coral hatte mit Strapazen nun gar nichts mehr am Hut. Je mehr wir uns der "Urlaubsvilla" näherten, desto höher stieg der körpereigene Dopaminspiegel. Unsere Er-wartungshaltung war zum bersten, denn außer im Internet hatte keiner von uns die 2002 erbaute und 200 qm große "Herberge - Villa Akira" gesehen.

Am Ziel, Cape Coral angelangt, taten wir uns, trotz Navi, etwas schwer, die Villa zu finden. Besagte Straße war mehrfach unterbrochen, doch mit Ge-duld und Spucke fuhren wir am späten Nachmittag über die Ziellinie.

Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus. Die Hütte beeindruckte in allen Belangen, wie beschrieben, so gese- hen, einfach nur geil - hier war das geschundene Wort zutreffend! Der "Klapperatismus" für die Hausöffnung, mit Schlüssel im Vorhängeschloss (Zahlencode) funktionierte problemlos! 

Bildergalerie - Impressionen kurz vor dem und am Ziel

Erst einmal entspannen, jeder von uns bezog sein eigenes Zimmer und man konnte nach Herzenslust alle "Viere" von sich strecken da das Doppelbett groß genug war.

Dann war Einkaufen angesagt, Ver-pflegung für sieben Tage. Jeder hat-te da so seinen eigenen Geschmack und wir stellten fest, so einfach ist das garnicht, alle drei unter einen Hut zu bringen. Wir zogen es vor, bei zwei der fünf hier existierenden Filialen von Publix shoppen zu ge-hen, hier stimmte das Preis-/Leistungsverhältnis am ehesten, alles war gut.

Dem Werbeslogan tragen sie Rechnung: WHERE SHOPPING IS A PLEASURE !

Die idyllische Lagunenstadt Cape Coral liegt auf einer Halbinsel im Südwe-sten Floridas, am Golf von Mexico. Sie erhielt erst 1970 das Stadtrecht.

Im Jahre 1957 wurde die "Gulf American Land Corporation" gegründet, die sich daran machte, das den Brüdern Leonard u. Jack Rosen gehörende Land nördlich des Caloosahatchee River in ein wahres "Wasserstraßen-Wunder-land" umzuwandeln.

Sie wird wegen der ca. 640 km Kanäle liebevoll auch das "Venedig Ameri-kas" genannt.

Cape Coral ist eine modern angelegte Stadt ohne Hochhäuser und Straßen-schluchten. Hier leben derzeit etwa 170.00 Einw. Im Winter, dank der Tou-risten und "Snowbirds" (frierende Amis aus dem Norden, die der Schnee nach Florida treibt), sind es rund 20.000 mehr. 

Ganzjährig blühen hier die Pflanzen, Citrusbäume und Palmen, denn die Herbst- und Wintertem-peraturen liegen hier zwi-schen 23° und 28° Grad, die Wassertemp. liegt et-wa bei 20° Grad bei schlappen 335 Sonnen-scheintagen!

Man sieht auch hier, es wurde und wird noch richtig viel Geld in die Hand genommen, für den Durchschnittsamerikaner allerdings ist das nicht der rechte Platz.

Wer lieber die Inselatmosphäre und/oder Karibik - Feeling bevorzugt, der ist schnell auf den Barriereinseln "Sanibel- und Captiva Island". Sanibel´s Besonderheit ist, dass sie als eine der wenigen dieser Welt in Ost/West Richtung verläuft. Die weißen, feinsandigen und sanft ins Meer abfallenden Strände sind naturbelassen und sauber, zudem garantieren sie Sunset pur!

Achtung - Parkplätze und öffentliche Toiletten sind rare Artikel!

Bildergalerie - Impressionen von Sanibel- und Captiva Island/Sunset/Gull feeding u. Merry Christmas Time

Mehr über die, seit 1979 zum Weltnaturerbe der UNESCO gehörenden Everglades, erfährst du hier!
Mehr über die, seit 1979 zum Weltnaturerbe der UNESCO gehörenden Everglades, erfährst du hier!

Am 10.10.2014 machten wir uns auf den Weg über die Cape Coral Bridge via I 75 South und später über die US 41 (auch Tamini Trail genannt) und Ever-glades City in den (6.104 qkm Gesamtgröße) Everglades National Park. Nach schlappen 84 M/135 km waren wir am Ziel. Wir entschieden uns im Vorhinein für eine Bootsfahrt. Nach kurzem Fototrip begaben wir uns zum Gulf Coast Visitor Center. Wir hatten Glück, denn eine Boattour befand sich kurz vor dem Start, also flugs bezahlen (30,00 $ p.P.) und 13:30 Uhr ging die Post, nein, natürlich das Boot ab.

Die Rundfahrt in den "Ten Thousand Islands", ein Aquatic Preserve, führt durch das Salzwasser -Teil der Everglades. Was wir auf der Fahrt durch das Brackwasser der Chokoloskee-, West Pass,- und Gate Bay an wunderschöner Natur sahen war grandios wie wir auch das Wetter! Durch den weltweit größten Mangrovenwald, vorbei an kleinen und großen Inseln, Seevogel-kolonien  mit Weißkopf-Seeadler, Fischadler, rosarote Löffler u.v.a.m. ging es bis zu der Stelle, wo der Skipper und sein Petty Officer die Delphine ver-muteten. Nach geraumer Wartezeit kamen die Tümmler und sprangen, spiel-ten und tollten sich im Wellenspiel unseres Bootes. Die Tour dauerte einein-halb Stunden und war "die" Attraktion schlechthin.

Der Everglades NP ist Weltkulturerbe seit 1979, internationales Biosphären-reservat und ein Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung und ein beson-derer Schutzraum für gefährdete Tiere und Pflanzen. Es ist die größte sub-tropische Wildnis in den Vereinigten Staaten.

Bildergalerie - Impressionen auf Bootsfahrt durch die Everglades/lustige Tümmlerspiele

Am 14.12.2014 waren Udo und ich noch einmal in den Everglades. Dieses Mal sind wir aber über den Tamini Trail und dann ab der Monroe Station rechts in die Loop Road (County Road 94), sie ist Teil der Big Cypress National Reserve (Wildlife Refuge), hinein gefahren. Der Loop ist 24 M/38,5 km lang (nur 7 M/11 km sind um östlichen Teil geteert) und führt auch durch die Miccosukee Reservation

Für den fotografierenden Tierfreund ist hier ein wahres Eldorado. Wir hatten unsere Kameras einsatzfähig und wur-den reichlich belohnt.

Speziell die Vögel (200+Vogelarten le-ben hier, 60 davon ganzjährig) und Al-ligatoren in ihrem natürlichen Lebens-raum waren bei unserer Durchfahrt in Hülle und Fülle vertreten. Die Flora, zu unserer Zeit noch ein wenig verschla-fen, doch Zypressen, Pinien, Bromelien und viele andere Gewächse säumen die Loop Road Ränder, ein einzigartiges und echtes Erlebnis, woran wir uns, Zeit unseres Lebens, erinnern werden. Nicht zu vergessen, die sehr reichlich vorhandenen Spezies der Alligatoren!

Ein kleines Highlight war der STOP am noch verbliebenen Pinecrest, einstige Boomtown in den 1920 ger Jahren (Prohibitionszeit) es soll der perfekte Ort für Al Capones Herrenhaus, Bordelle und Bars gewesen sein. Die Wirtschafts-krise 1930 und des Hurrikans von 1935 besiegelten das Ende des "Dorfes"! Der optische Kick ist die "Rostlaube" des alten´54er Dodge am Straßenrand!

Bildergalerie - Flora und Fauna im Big Cypress NP, Erlebnisse am Tamini Trail und der Loop Road  

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