Florida Keys & Key West, Miami, Little Havana, International Airport

Am 15.12.2014 war es dann soweit, wir mach-ten uns in Richtung Key West auf den Weg, eines unserer Hauptziele auf der vierwöchigen Tour. Vor uns lagen rund 284 M/457 km über die I 75, US 41, SR 997 und ab Homestead die US 1, die ab Manatee Bay auch Overseas Hwy heißt zur noch 111 m/178 km ent-fernten südlichsten Stadt der Vereinigten Staaten.

Die etwa 120 M/194 km lange Inselkette Florida Keys (32 Inseln) wird nach Festland Floridas durch den Overseas Hwy verbunden. Sie bietet ei-nen spektakuläre Pano-ramafahrt durch die Keys von Key Largo, Islamo-rada, Marathon, Big Pine und den Lower Keys bis ins Ziel am Ende der US 1 der legendären Key West.

Übrigens stammt das Wort Key vom spanischen Wort "cayo" ab und heißt so-viel wie "kleine Insel"! Mit einem Schlüssel hat das also nichts zu tun.

Fotoquelle: u. a. gaywheels.com, wikipedia u.a.m.
Fotoquelle: u. a. gaywheels.com, wikipedia u.a.m.

Wenn man ab Key 

Largo nach rechts in Richtung Key West abbiegt und noch ca. 105 M/169 km vor sich hat, fährt man in eine andere, eine subtropische Welt. Die Fahrt über den den atemberau-benden, mit 42 Brücken (seit 1982 nur noch 37) verse-henen Overseas Hwy ist schon ein Schmeckerchen für sich.

Das absolute Highlight des Highways ist ohne Zweifel die 1982 in Betrieb genommene Seven Mile Bridge zwischen Knight’s Key und Ohio Key. Sie hat eine Gesamtlänge von 6,79 M/10,93 km. Die alte historische Seven Mile Bridge soll für 77 Mio. $ im Zeitraum der nächsten 30 Jahre komplex saniert und konserviert werden.

Der 1938 abgeschlossene Bau des Hwy´s und zuvor der Railroad sind epo-chale Meisterleistungen der Ingenieur- und Bautechnik.

Noch bemerkenswerter ist die Tatsache, dass bereits ab 1912 Key West auf dem "Landweg" erreichbar war. In nur siebenjähriger Bauzeit ließ Henry M. Flagler (Großindustieller und Ölmagnat) die Florida Overseas Railroad er-richten. Im Jahre 1935, nach dem verheerenden Wirbelsturm (Labor Day Hurrican) wurde der Verkehr eingestellt. Auf den Dämmen, Pfeilern und Brücken der einstigen Bahnlinie wurde in der Folgezeit der Overseas High-way neu erbaut, er ruht z.T. auf der Basis der historischen Oldbridge!

Während unseres Aufenthaltes in Key West gehörten der Southernmost Point an der Ecke Whitehead Street/South Street, die Gaukler am Mallory Square, das Waterfront Playhouse, das Key West Museum of Art & Historie (hier war ich zu spät dran) sowie Captain Tony´s Saloon und Sloppy Joe's Bar zum Pflichtprogramm.

Was uns besonders auffiel waren die zahlreich vorhandenen, frei herum laufenden "Stadthühner" die ausgiebig von Touristen gefüttert wurden. Man konnte glatt weg zu dem Schluss gelangen, dass das Methode ist! Doch die Ursache der Plage in Chicken City ist wohl eher historisch begründet.

Während sich Annett und Udo ein Abendbrot schmecken ließen, war ich in Sachen Lifemusic unterwegs. Ich bin auf´s Grate-wohl in Capt. Tony´s Saloon und in Sloopy Joe´s Bar gelandet, zum Glück. Ein sagen-haft herrlicher Ausklang, des Stadtbesuches für mich, den ich in vollen Zügen genoss.


Fazit: Am südlichsten Ort der Vereinigten Staaten war es, nur 90 Meilen- ganze 145 km von Kuba entfernt (so liest man es überall) sehr schön und erlebnisreich, der karibische Flair folgte einem auf Schritt und Tritt.

Bildergalerie - Fahrt zu den Florida Keys und Impressionen aus Key West

Am 16.12.2014 hieß unser letztes großes Ziel, Miami! Von Cape Coral bis Miami/Little Havana, dort wollten wir zuerst hin, sind es rund 157 M/253 km. Udo, der schon mal vor ei-nigen Monaten dort war, meinte, das sollten wir unbedingt einmal gesehen haben. Wir fuhren also geradewegs über die I 75 in Miami´s Stadtteil Little Havana! Unser erstes Ziel sol-lte die "Little Havana Cigar Factory" sein. Nach einiger Zeit des Herumfahrens fanden wir schließlich auf der Suothwest 8th Street den Shop. Die genaue Adresse wie folgt lautet: 

1501 SW 8th St. Miami, FL 33135. Dieses wohl einzigar-tige Geschäft ist eine Fund-grube, nicht nur für die Freunde des blauen Dunstes. Hier erfährt der gewogene Gast alles über die Zigarre, den Tabak und vieles andere mehr im gediegenen Ambi-ente. Guten kubanischen Kaf-fee erhält man beim Zigar-renkauf und auch so, gratis. Zigarette rauchen ist hier verboten, Zigarre schon! Im Domino Park gilt generell das Rauchverbot! 

Schräg gegenüber befindet sich der 1976 erbaute, legendäre Little Havana Domino Park der für die hier lebende kubanische Gemeinschaft errichtet wurde. Entlang der Southwest 8th Street zwischen der 27.und Ave 4th Ave (Calle Ocho) findet alljährlich auch das "El Festival de la Calle Ocho" zum Höhepunkt des Miami Carnaval statt. Wir amüsierten uns hier ausgezeichnet!

Bildergalerie - Fahrt nach Little Havana 1501 SW 8th St. Impressionen von und aus der Fine Cigars - Lounge

Das Leben in Little Havana dreht sich um die Calle Ocho. In dieser Straße leben und arbeiten die Zigarrenmacher, es existieren Dutzende kubanische Restaurants und andere kulinarische bzw. künstlerische Läden. Hier hört man karibische Musik in nostalgischer Atmosphäre und der Geruch von starkem Kaffee liegt in der Luft. Auf der gleichen Straße findet man auch einen Walk of Fame mit den bekanntesten kubanischen Stars und Sternchen.

Einer der schönsten Plätze in Little Havana befindet sich auf der Calle Ocho in Höhe der Avenue 15, nämlich der Maximo Gomez  oder auch Domino Park. Auch ist das RAUCHEN verboten, toll!

Ein Ort, wo sich vorwiegend ältere Kubaner versammeln um Domino oder Schach zu spielen. Der Zufall wollte es, das gerade an diesem Tag US-Präsi-dent Obama seine Rede über die Normalisierung der Beziehungen zu Kuba hielt. Viele Kubaner sahen oder hörten aufmerksam zu.

 

Anschließend fuhren wir in die Innenstadt, Downtown Miami´s, wo wir un-sere Tour nahe eines Parkplatzes an der internationalen und multikulturellen Bayside Marketplace fortsetzten. Zuvor fuhren wir kostenlos mit der Metro-rail (S- Bahn) ab  Metromover Station Bayfront Park auf dem inneren Down-town Ring war auch ein einprägsames Erlebnis. 

Bildergalerie - Maximo Gomez Park, Calle Ocho, Miami City & Bayside/Bayfront und Miami Beach

Am 17.12.2014, einen Tag vor dem Abflug aus Miami, war "Gifts Shopping" angesagt! Dazu begaben wir uns nach Estero in das Miromar Outlets Center an der Corkscrew Road. Es ist eine sehr schöne, über-dachte Shopping Mall mit 149 Designergeschäften im touris-tisch vertretbarem Preisseg-ment. Anders ausgedrückt, Markenware zu Schnäppchen-preisen. Ich jedenfalls habe das kaufen können, was ich meiner zu Hause gebliebenen Frau, mitbringen wollte. Alle drei sind hier auf ihre "Kosten" gekommen. Ein angenehmer und entspannender Einkauf zu abendlicher Stunde!


Bildergalerie - Impressionen vom Miromar Outlets Center in Estero (Florida)

Alles ist endlich, so auch unsere Südstaaten Tour. Am 18.12.2014, nach dem letzten, ausgiebigen Frühstück am Swimmingpool der Animod Villa "Akira", in der wir uns richtig wohl fühlten, hieß es Koffer packen und Abschied neh-men. Die acht Tage in Cape Coral waren Entspannung pur, die Trips nach Captiva, in die Everglades und an die Südspitze der Staaten, nach Key West waren noch einmal Höhepunkte unserer fraglos, so extravaganten Rundreise.

 

 

Sie begann am 24.11. in Miami, International Airport (MIA) und endete auch hier. Die zurück gelegten unglaublichen 15.862 km vom Atlantik zum Pazifik und zurück waren gegen 14:00 Ortszeit Historie. Die Rückgabe des Mietwa-gens, das Checkin (Annett und Udo starteten einige Zeit früher als ich) er-folgten problemlos.

Indess nutzte ich die Zeit bis zu meinem Abflug um 18:55 Ortszeit noch um einige Fotos vom Dach des Garagenkomplexes mit Blick auf Miami´s, ca. 14 km entfernte Skyline zu schießen.

So haben dies USA - Touristen auch nicht all zu oft gesehen, denke ich!

Bildergalerie - Fotos von der Anfahrt und vom Parkdeck via Miami und vom Airport 

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