Kingman, Route 66, Hackberry, Seligman, Grand Canyon und Monument Valley (Arizona & Utah)

Nach Las Vegas, wo ich, wie bereits erwähnt mit der Harley Tour 2013 war, ging es bei passablen Wetter straff in Richtung Südosten über Boulder City, die Hoover Talsperre mit der Hoover Dam Bridge über den Colo-rado River fast 160 km auf der US 93 gerade aus nach Kingman. Hier war der Be-such des Locomotive Park und das Route 66 Museum im Powerhouse ein muss! Das kannte ich bereits vom Vorjahr!


Hier fahren täglich bis zu 150 Güterzüge im 30 min. Takt entlang, die für unsere Sichtweise überdimensional erscheinen. Der Showdown beginnt, wenn Züge mit zwei, drei oder vier vorgespannten BNSF Railway-Diesellokomo-tiven (5.790 Stück hat BNSF) und z.T. über 80 Waggons man kommt aus dem Staunen nicht heraus! Sie müssen den 1280 m hohen Cajon-Pass auf der Fahrt nach Californien überwinden, der mit 3% Steigung, Schwerstarbeit für die Lok´s bedeutet, die dabei auch nur bis 30 km/h fahren!


Auf diesem Teilstück sieht man noch Traditionspflege in Reinstkultur! Schade nur, dass wir zu spät in Hackberry und Seligman eintrafen, denn all zugern wären wir noch dem alten Frisiersalon von Angel Delga-dillo einen Be-such abgestattet, leider Fehl-anzeige der war schon ge-schlossen!

Also marschierten wir gera-dewegs in Lilo´s Westside Cafe, wir wurden von der deutschen Flagge am Aufsteller inspiriert, es war eine gute Entscheidung. Hier bekamen wir etwas ordentliches zwischen die Zähne, man sprach deutsch und es schmeckte fast wie zu Hause bei Muttern!

 

Nach dem guten Essen bei "Lilo" waren dann die verbleibenden 124 km auf der I 40 nach Flagstaff zu unserem nächsten "Schlafplatz", den Udo, wie stets über die Booking App im Voraus reserviert hatte, ein Kinderspiel!

Wir waren spät dran, fanden schnell das Motel, checkten ein und merkten, wie bitter kalt (- 4°C) diese Nacht in ca. 2.100 m Höhe werden würde. Für uns bis dato ein nicht erlebte Temperatur!

Bildergalerie - Fahrt von Las Vegas über Kingman, Hackberry und Seligman nach Flagstaff

Doch aus meiner Sicht begann die eigentliche abenteuerliche Rundreise erst jetzt! Warum: Ich erfüllte mir einen Jugendtraum! Denn seit ich Bergsteiger wurde und das Foto (ich weiß nicht mehr wo) sah, war dieser Wunsch allge-genwärtig! Zumal ja, für uns im Osten, damals unerreichbar!

Heute werden wir an den Grand Canyon NP fahren und das produzierte unablässig Glückshormone in mir! Das Wetter passte und so konnte ich, ohne meine beiden Reisebegleiter am 05.12.2014 etwas genießen, was ich so noch nie erlebte. Ich ließ mich von der umgebenden Natur gefangen nehmen, es war unbeschreiblich schön!

Die etwas frischen Temperaturen an diesem Tag und die Tatsache, dass Christmas mit dem Santa Claus vor der Tür stand, hatte wohl viele Amis und Touristen davon abgehalten, hier hin zu fahren. Uns konnte das nur recht sein.

Auf der US 180 ging es Tags darauf die rund 74 M/120 km weiter über Valle in den Grand Canyon NP bei dem Wetter versprach fette Fotobeute! In Valle machten wir Breakfast und endeckten so ganz nebenbei eine "Oldtimer-schmiede" und eine Schlosserei die lebens- und überlebensgroße Pferde, Indianer, Siedler, Revolverhelden und v.a.m. herstellen! Siehe Fotos! 

Wir landeten zu guter letzt nach nur 370 km und einem wunderschönen Tag am Grand Canyon in Big Water in der High Desert Lodge zur Nachtruhe.

Die überwältigende Größe des Grand Canyons und die wohl ihres Gleichen suchende Tiefenerosions- und Farbgestaltung geologischer und tektonischer Verwerfungen lassen auf die Entstehung vor 40 Millonen Jahren schließen. Dem Betrachter wird an dieser Stelle mitgeteilt, was wir Menschen (erdgeschichtlich gesehen) doch für klägliche Kreaturen sind und was wir unserem Planeten heute für unsägliches Leid antun. Von den Menschen (First Nation) die einst hier lebten, will ich hier garnicht erst berichten. Fazit, man ist überwältigt!

Ich bin auf und auch neben dem Rim Trail vom Yaki Point bis zum Pima Point gelaufen und hätte mir zugerne den Abstieg über den Bright Angel Trail gewünscht! Doch zum einen fehlte die Zeit und ein vertrauter Wander-freund. 


Doch bevor ich weiter berichte, erst einmal Genuss pur - Grand Canyon aus der Vogelperspektive von Air Pano! Lehnt euch zurück und lasst es wirken!

Wissenswert an dieser Stelle erscheint mir noch der Hinweis, dass der Spa-nier López de Cárdenas, ein Offizier der Armee von F.V. de Coronado  im Jahr 1540 auf der Suche nach Gold als erster weißer Mann den Colorado River am Rande des Grand Canyon sah! Ehrlich, das wissen wohl die Wenigsten!

Bildergalerie - Flagstaff, Valle, Impressionen vom Grand Canyon vom West Rim Drive gesehen

Auf der US 64 fuhren wir nun straff gen Osten und ließen den Grand Canyon NP hinter uns. Sehr weit kamem wir jedoch nich, denn schon wieder eröffne-te sich unseren Augen ein neues Motiv, der (die) Canyon´s des Little Colora-do Rivers. An der 64, die auch Desert View Drive heist gab es linksseitig einige Viewpoints, wir nahmen Viewpoint1. Der gehört schon zum Navajo Country und ist Bestandteil des Little Colorado Tribal Parks. An einem solchen machten wir halt und liefen hinunter zu der Stelle mit dem besten Ausblick. Zwar waren dies in ihrer Mächtigkeit dem große Bruder unterlegen, bizarr und fotogen waren aber auch diese. Die Auslöser hatten erneut Konjunktur. Eintritt - Fehlanzeige, wohl der "kühlen Witterung" geschuldet!

Bildergalerie - Impressionen vom Viewpoint 1 des Little Colorado Tribal Parks

Von hier aus waren es nur noch 94 M/151 km auf der US 89/89T bis nach Page, hier wollten wir schlafen und ordentlich essen gehen, mal wieder, kein Fastfood! Lange dauerte das nicht und schon sahen wir die qualmenden Schlote des 2.250-Megawatt-Kohlekraftwerk Navajo Generating Station, welches Energie für Arizona, Nevada und Kalifornien bereitstellt. Die Kraftwerksbetreibung ist bis 22.12.2044 zugelassen. 

Die "Dinger" verschandeln das gesamte Areal dieser ansonsten so wunder-schönen Landschaft. 

Vom Uranabbau in der Navajo Reservation und dem damit in Verbindung stehenden Risiko der nukleare Verseuchung will ich an dieser Stelle garnicht reden, es ist unverantwortlich der First Nation gegenüber!

Die Glen Canyon Bridge und den Glen Canyon Dam der den Lake Powell entstehen ließ und zweitgrößter Stausee der USA ist. Wir besichtigten noch kurz das Areal um den Carl T. Hayden Visitor Center, hinein gehen war nicht, er hatte kurz vorher geschlossen, da Dämmerung schon einsetzte!

Essen gehen, einfacher gesagt als getan, wir wollten mal Fisch zu uns neh-men, ich beließ es jedoch beim Salatbüfett, die Preise waren echt krass! Ich meine, Ziel nicht erreicht! Danach schlafen in Big Water (Utah), endlich!

Bildergalerie - Impressionen von der Fahrt nach Page, Glen Canyon Dam und Glen Canyon Bridge

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