Königreich Kambodscha - Historische Betrachtungen und Allgemeines

Königreich Kambodscha

Das heutige Königreich Kambodscha liegt in Festland- Südostasien. was auch Hinterindien genannt und zusammen mit den indonesischen und philippinische Archipel als Subkontinent Südostasien bezeichnet wird. Das Land der Khmer ist mit 181.040 qkm das drittkleinste Land, liegt südlich des 15. Breitengrades, also in der Zone des tropischen Monsunklimas und ist nahezu kreisförmig.

Bis zum 15. Jh. erstreckte sich das Großreich der Khmer weit nach Südlaos und bis zum Menam (Nan) im jetzigen Thailand (Siam). Es hatte auch zwischenzeitlich das Cham- Reich in Zentralvietnam besetzt und beherrschte das Mekong- Delta und Teile der malaiischen Halbinsel.  Landschaftsbild wird durch eine Zentralebene geprägt und besteht zu 5 % aus Flüssen und Seen! Im Westen Kambodschas liegt der See Tonle Sap, durch den Osten fließt der gelb- braune Mekong (Quelle in ca. 3.200 m Höhe im tibeter Hochland). Er zählt mit ingesamt 4.350 km zu den zehn längsten Flüsse der Welt. Nach Phnom Penh teilt er sich in den Bassac und unteren Mekong. Seine Küste am Golf von Thailand ist 340 km lang. Während er in der Trockenzeit zwei Meter tief ist, sind es in der Regenzeit bis zu 14 MeterDie letzten Ausläufer des Himalaya umgeben die kambodschanische Ebene.

Das Königreich ging aus dem Reich Kambuja Söhne des legendären Brahmanen Kambu) hervor, das seine Blüte vom 9. bis zum 15. Jahrhundert erlebte. Sie gehören zu den Mon- Khmer Völkern, einer der ältesten Bevölkerungsgruppen in Hinterindien. Die weltbekannten Ruinen von Angkor, Roluos, Banteay Srei und Preah Vihear wurden ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Nach der Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Frankreichs im Jahre 1953 folgten jahrzehntelange Bürgerkriege, die viele Opfer unter der Bevölkerung und schwere Schäden in der Wirtschaft hinterließen.

Auch der Vietnamkrieg und die Diktatur der Roten Khmer von 1975 bis 1979 brachten dem Land Leid und Elend. Diese nannten es zwischenzeitlich Kampuchea, seit 1989 hieß es wieder Kambodscha und seit 29. April 1993 Königreich Kambodscha!

 

Statistisches

 

Kambodscha hat rund 14,5 Millionen Einwohner. Der Altersdurchschnitt beträgt 21,7 Jahre, die Lebenserwartung beläuft sich auf 59 Jahre (2000: 54 Jahre). Der Geburtenrate von 27 pro 1.000 Einwohner steht eine Sterberate von 9 pro 1.000 gegenüber, dabei beträgt die Kindersterblichkeit 52 pro 1.000 Lebendgeburten. Eine Frau bekommt durchschnittlich 3,3 Kinder. Das Bevölkerungswachstum beträgt 2,4 %. Die Alphabetisierungsrate liegt bei 73,6 % (Schätzung 2006), wobei Männer mit 85 % deutlich besser alphabetisiert sind als Frauen mit 64 %. Die Bevölkerungsdichte beträgt 78 Einwohner pro Quadratkilometer.

 

 

Gläubige des Theravâdabuddhismus zelebrieren die Erlösungslehre, die auf Gautama Buddha zurückzuführen ist. 

 

 

 

Ethnische Gruppen:   Khmer 90%, Vietnamesen 5%, Andere 4%

Religionen: Theravada Buddhisten 95%, Andere 5%

 

 

Kambodschanisch gehört zur Familie der austroasiatischen Sprachen. Die austroasiatischen Sprachen sind eine bedeutende Sprachfamilie, deren etwa 160 Sprachen von rund 100 Millionen Menschen in Südostasien und Nordostindien gesprochen werden. Obwohl diese Sprachen in weiten Teilen Süd- und Südostasiens verbreitet sind, haben nur zwei den Status einer Nationalsprache: das Vietnamesische und das Khmer (Kambodschanisch).

 

Im Vorhinein habe ich versucht, hierfür ver- wendete ich die ver- schiedensten Quellen (Reiseführer, Reise- berichte, Inter- netportale, Flyer persönliche Aufzeich- nungen und nicht zuletzt Darstellungen unseres sehr guten Guide Mr. Mam Cyclaman), dem geneigten Lesen das Land mit einen Abriss allgemeiner Informa- tionen etwas näher zu bringen!

Die eingebauten Links geben noch viel detailierte Auskünfte über fast alles das, was wissenswert erscheint. Darum werde ich an dieser Stelle, mit der Darstellung unserer Reisroute (Vergrößerung der Karte per Mausklick) im Königreich mit diesem Procedere abschließen.

Devatas, himmliche Wesen in Ecken von Angkor Wat
Devatas, himmliche Wesen in Ecken von Angkor Wat

Diejenigen, die mich kennen, werden sich fragen, wieso reist der Bursche denn schon wieder nach Südostasien? Voriges Jahr im Dezember ist er krank aus Thailand zurück gekehrt und in 2013 war er doch schon auf den Philippinen. Zumal das eine or- ganisierte Rundreise war und nicht, was sonst seine Art ist, eine Individualreise durch zu- führen.

Die Antwort ist simpel, erstens geschah das auf Wunsch meiner Frau und zweitens wollte ich un- bedingt zu den historischen Tempelanlagen des einstigen (Groß)reiches der Khmer, nach Angkor und Umgebung. Wenn man bedenkt, dass man an der Anlage vom Kloster Angkor Wat mehrere Jahrzehnte baute, im TV darüber viel gesehen hat und Bücher darüber las, dann liegt das Bedürfnis nahe, dieses Weltkulturerbe persönlich in Augenschein nehmen zu wollen. Gedacht und getan! Der Anblick dieser, in Sandstein gehauenen Schönheiten aus dem goldenen Zeitalter des Khmer Reiches (9. bis 13. Jahrhundert) bestätigen meinen Wunsch nachdrücklich!

Die Reisegruppe empfand wohl ebenso, denn die Kommunikation und das Verständnis untereinander wuchs täglich!

Das Südtor von Angkor Thom (Große Hauptstadt) mit der lächelnden Lokeshvara und Betenden!
Das Südtor von Angkor Thom (Große Hauptstadt) mit der lächelnden Lokeshvara und Betenden!
Teilansicht Ta Prohm "Tempel von Brahma dem Ahnen" 1186 erbaut duch König Jayavarman VII.
Teilansicht Ta Prohm "Tempel von Brahma dem Ahnen" 1186 erbaut duch König Jayavarman VII.
Teilansicht der Tempelanlage von  Angkor Wat, erbaut 1113 bis 1150 von König Suryavarman II.
Teilansicht der Tempelanlage von Angkor Wat, erbaut 1113 bis 1150 von König Suryavarman II.
Teilansicht des Königspalastes von Phnom Penh, hier die 100 m lange Thronhalle (1913 - 1917)
Teilansicht des Königspalastes von Phnom Penh, hier die 100 m lange Thronhalle (1913 - 1917)

Und nicht zuletzt wollte ich (wollten wir) auch noch den Königspalast mit den prachtvollen Pavillons und Pagoden in Phnom Penh kennen lernen, der in der Ära der Roten Khmer (1975 - 1979) von Wald und Gras überwucherte und scherzhaft "Palast der Vögel" genannt wurde. Und last but not least, der Rus- sische Markt in Phnom Penh musste auch noch besichtigt werden. Dorthin ließen wir uns jedoch mit einem Tuk Tuk kutschieren, auch das war ein Erlebnis!

 

 

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