Republik Indien - Rajasthan, Land der Könige, Delhi, Agra und WIR!

India Gate - Der 42 m hohe Triumphbogen steht am östl. Ende vom Rajpath. Er beinhaltet die Namen von 85.000 Soldaten der indischen Armee aus dem 1. Weltkrieg. Er wurde von Sir Edwin Lutyens entworfen, die Grundsteinlegung erfolgte 1921.
India Gate - Der 42 m hohe Triumphbogen steht am östl. Ende vom Rajpath. Er beinhaltet die Namen von 85.000 Soldaten der indischen Armee aus dem 1. Weltkrieg. Er wurde von Sir Edwin Lutyens entworfen, die Grundsteinlegung erfolgte 1921.

 

Willkommen im Chaoswie es Bahadur Singh nicht treffender hätte bezeichnen können, wir sind in Indien, besser in Delhi (Indira-Gandhi-Airport) gelandet. Die Einreiseformalitäten wurden problemlos, wenn auch mit einiger Wartezeit verbunden, abgewickelt und unser Guide und Freund Kalyan Singh erwartete uns schon. Wir wussten, was uns in Sachen Temperaturen hier erwarten würde, doch wie bei jedem Klimawechsel nach stundenlanger Flugzeit, die Eingewöhnungs- bzw. Anpassungszeit ist die Hässlichste!

Das ein gelernter Mitteleuropäer im indischen Straßenverkehr (Linksverkehr) zurecht kommt, halte ich für einen Joke. Spätestens wenn man mit vier Rädern unter sich Indien bereisen möchte, stellt man fest, hier ist alles ganz anders. Um von einem Ort zum anderen per "Fahrzeug im Strtaßenverkehr" zu gelangen braucht man hier drei Dinge - Gute Bremsen - Eine laute Hupe - und Glück ! Man muss schon akrobatische Fähigkeiten mit seinen Gefährt aufbringen, denn auf Indiens Straßen lauern so manch schlimme Gefahren. Kühe, die auf Grund ihres heiligen Status stets Vorfahrt scheinen zu haben und vielerlei anderes Getier. Die Affen oder auch Ziegen in den höheren Regionen, sind dabei das geringere Übel. Ein guter Rat am Rande, fahren sie nicht selbst, lassen sie sich jonglieren. Das erstaunliche daran ist, einen Unfall sahen wir während unserer Reise nicht! Nur gut, wir wurden gefahren (Le Passage to India) und somit konnten wir uns gänzlich auf die enorme Vielfalt der zum Teil märchenhaften Sehenswürdigkeiten, die facettenreichen Landschaften und die prunkvollen Paläste aus der vergangenen Zeit der Moguln und Maharadschas konzentrieren. Enormer Überfluss und Reichtum liegen dicht bei grenzenloser Armut!

Nach der doch recht strapaziösen Besichtigungstour (Jama Masjid - Freitagsmoschee, India Gate, Rajhgat, Grabstätte von Humayun, Qutab Minar - Siegessäule, Rajpath Boulevard ) in der 14 Millionen Metropole und Hauptstadt Delhi, die aus zwei Teilen (Old- und New Delhi) besteht und auf acht historischen Städten steht. Hierzu mehr unter Stadtgeschichte Delhi nachzulesen.

 

Die Shekhawati-Region ist eine Halbwüste mitten im Dreieck Bikaner-Jaipur-Delhi. Das Gebiet des Shekha- Clans, abgeleitet von Rao Shekha, einem Spross der Kachhwaha Familie aus Jaipur.
Die Shekhawati-Region ist eine Halbwüste mitten im Dreieck Bikaner-Jaipur-Delhi. Das Gebiet des Shekha- Clans, abgeleitet von Rao Shekha, einem Spross der Kachhwaha Familie aus Jaipur.

 

Auf gehts nach Rajasthan, in die Region Shekhawati - Von Manesar bei Delhi ging die interessante Fahrt in die das einstige kleine Fürstentum Shekhawati. Dieses liegt in einer Halbwüste im Norden der Region Rajasthans (Rajasthan hat eine Fläche von ca. 342.200 km² und es leben rund 68,6 Millionen Einwohner hier) und befindet sich vollständig im Dreieck von Delhi-Bikaner-Jaipur. Der Name der Wüstenrandzone beruht auf dem Rajputenherrscher Rao Shekhaji (* 24. September 1433 ), der hier dieses Reich 1471 (Shekhawat Dynasty) gründete. Die Marwaris, wie die Bewohner dieser Region genannt werden, häuften mit der ihnen eigenen Kombination aus Geschäftstüchtigkeit und Sparsamkeit recht schnell einen bescheidenen Wohlstand an. Hierbei schlugen sie vor allem aus der geographisch sehr günstigen Lage ihrer Provinz Nutzen, die am Knotenpunkt bedeutender Handelsrouten lag, die bis nach China, Afghanistan und Persien führten. Die Region Shekhawati lag außerhalb der Zollgrenzen Jaipurs. Durch den intensiven Handel mit Gold, Juwelen, Seide und anderen wertvollen Gütern erreichten sie schnell Wohlstand! Die einzelnen Kaufmannsfamilien versuchten durch den Bau prunkvoller Wohn-und Geschäftshäuser den sogenannten Havelis, (diese stammen aus dem 18. Jahrhundert) sich gegenseitig zu übertrumpfen. Etwa ein Jahrhundert wuchsen Handel und Wohlstand. Die Briten aber, die durch die Handelsumschlagplätze Bombay und Calcutta die einstigen Karawanenstraßen überflüssig machten, sorgten für den schrittweisen Verfall der prächtigen Havelis. Die cleveren Kaufleute der Shekhawati begaben sich in die aufblühenden Handelsmetropolen und verdienten dort ihr Geld. Heute sind diese Relikte einstigen Wohlstandes nur noch ei Schatten ihrer selbst und werden nur noch recht und schlecht verwaltet, leider!

 


Zwei Dritteln der Wüste, liegen in Rajasthan, die Gesamtgröße der Thar bedeckt ein Gebiet von ca.238.700 km², mit weiteren Dornensträuchergebieten nochmals 488.300 km²
Zwei Dritteln der Wüste, liegen in Rajasthan, die Gesamtgröße der Thar bedeckt ein Gebiet von ca.238.700 km², mit weiteren Dornensträuchergebieten nochmals 488.300 km²

 

Die Wüste Thar Bei der Wüste Thar (auch Tharr) handelt es sich um eine Sandwüste, die zahlreiche dünn bewachsene Dünen hat, welche bis zu 150 m hoch werden können.

Etwa 10 % der Wüste sind Wanderdünen, der Rest besteht aus festen Dünen, und Übergänge von Dünen in zu Tage tretende Felsen und Salzpfannen. Der größte Teil der Fläche ist ohne Vegetation. Gebiete, die bewachsen sind, sind allgemein von Gräsern und Sträuchern dominiert. Im Nordwesten umschließt ein Gürtel aus Dornensträuchern die Wüste.

Die ursprünglichen Bewohner der Thar sind nomadische Viehzüchter, die seit Generationen die edelsten Kamele Indiens züchten. Unter ihren Abnehmern finden sich vor allem die Namen der Maharajas Indiens. Seit 1986 wird über den 500 km langen Rajasthan-Kanal Wasser aus der Provinz Punjab in die Wüste geführt. Der Kanal ermöglichte auch eine große landwirtschaftliche Nutzung. Das großangelegte Bewässerungsprojekt sorgte für eine Verzehnfachung der Bevölkerung in diesem Gebiet, es gilt als das Wüstengebiet mit der größten Bevölkerungsdichte. Dennoch ist der Lebensstandard sehr niedrig. Nach wie vor lebt die Bevölkerung sehr ländlich, Fell- und Wollindustrie spielen die größte Rolle.

Die größeren Wüstenstädte wie Jodhpur, Jaisalmer, Bahawalpur und Haiderad sind über Eisenbahnlinien verbunden. Bikaner und Jaisalmer (Die goldene Stadt) liegen direkt in der Wüste.

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Zwischen den fruchtbaren Ebenen im Osten und der Thar-Wüste befindet sich das ca. 600 km lange Aravalligebirge. Das dünn besiedelte, zerklüftete Gebirge ist Klima- und Kulturscheide zwischen dem fruchtbaren Land im Süden/Osten und der Wüstenregion.
Zwischen den fruchtbaren Ebenen im Osten und der Thar-Wüste befindet sich das ca. 600 km lange Aravalligebirge. Das dünn besiedelte, zerklüftete Gebirge ist Klima- und Kulturscheide zwischen dem fruchtbaren Land im Süden/Osten und der Wüstenregion.

 

Die Aravalli-Berge - Ranakpur, Jodhpur (Die blaue Stadt), Udaipur, PushkarIm Zentrum trennt die Bergkette der Aravalli Ranges den Staat diagonal vom Nord-Osten bis zum Süd-Westen in zwei Hälften. Ihre geringe Höhe reicht aus, um auf der einen Seite die Regenfälle des Monsun und auf der anderen Seite die Sandstürme der Thar-Wüste aufzuhalten. Das stark zerklüftete Gebirge wird in zwei Untergruppen unterteilt: im Süden liegen die höheren Sambhar-Sirohi-Berge, im Norden die in Einzelberge zersplitterten, flacheren Sambhar-Khetri-Berge Die höchste Erhebung befindet sich im Süden zwischen Udaipur und Mount Abu, wo sich der Mount Guru Shikhar mit seinen 1.722 m Höhe erhebt. Der Ort bietet eine schöne Panorama-Aussicht, die vor allem bei Sonnenuntergang atemberaubend ist.

Was uns besonders auffiel, waren die uralten Wasserschöpfräder zur Bewässerung der Felder, die mit Ochsen bzw. Wasserbüffeln betrieben werden. Die SAUBERKEIT der Bergdörfer und Kleinstädte hebt sich angenehm vom sonst so weit verbreiteten Schmutz und Dreck der Städte ab. Ebenfalls bemerkenswert erschien uns die Feststellung, dass der Satellitenspiegel in dieser Region sehr zahlreich zu sehen war.

 

 

Hawa Mahal oder "Palast der Winde" wurde 1799 vom Dichterkönig Sawai Pratap Singh für die königl. Damen errichtet, damit diese die Prozessionen und Tag zu Tag Aktivitäten von der kühlen Ummauerung der majestätischen Fassade aus genießen konnten.
Hawa Mahal oder "Palast der Winde" wurde 1799 vom Dichterkönig Sawai Pratap Singh für die königl. Damen errichtet, damit diese die Prozessionen und Tag zu Tag Aktivitäten von der kühlen Ummauerung der majestätischen Fassade aus genießen konnten.

 

Jaipur - Pink City  die "Symphonie in Rosa" oder die "Siegesstadt", ist die Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan. Sie ist ein glänzender Schaukasten für die reiche Kultur und das Erbe Rajasthans. Maharadscha Jai Singh II legte am 18. November 1727 den geplanten Grundstein der neuen Hauptstadt des ehemaligen Staates Amber deren Name auf den Gründer Jai Singh zurück führt.

Hier zu sehen der Hawa Mahal, verzaubert stets die Sinne, trotz seins intensiven Verkehrs, seines unauf- hörlichen Gewirrs und seiner Verschmutzung. Schlendern Sie entlang der geraden Alleen, in denen sich fast überall Stände und nach Gewerbe aufgeteilte Basars sowie Terrassen befinden und die wunderbare Aufenthaltsorte abgeben. Im Süden ist der Jauhari Bazar, der Markt der Juweliere und Stoffhändler, eines der aktivsten Zentren der Stadt. Begeben Sie sich in den City Palace, einen weitläufigen Palastkomplex. Hierin befinden sich die touristischen Hauptattraktionen der Stadt mit der wunderschönen Fassade des "Palasts der Winde", der früher den Damen des Harem vorbehalten war. Mit dem astronomischen Observatorium "Jantar Mantar", in dem monumentale Instrumente wie z. B. eine 27 Meter hohe Sonnenuhr aufgebaut sind. Der Stadtpalast Jaipurs selbst, der eine Mischung aus mogulischer und rajasthanischer Architektur ist und weitere kulturhistorische Sehenwürdigkeiten ziehen den Besucher der Stadt regelrecht an.

 


Das Taj Mahal wird passender Weise auch ein "Traum in Marmor" genannt. Es ist und bleibt ein auserlesenes Bauwerk von lyrischer Schönheit, dass mit keinem anderen Bauwerk auf der Welt gleichgestellt werden kann. Kaiser Shah Jahan lies es 1631 erbauen.
Das Taj Mahal wird passender Weise auch ein "Traum in Marmor" genannt. Es ist und bleibt ein auserlesenes Bauwerk von lyrischer Schönheit, dass mit keinem anderen Bauwerk auf der Welt gleichgestellt werden kann. Kaiser Shah Jahan lies es 1631 erbauen.

 

Das Taj Mahal in Agra gilt als das schönste Bauwerk muslimischer Architektur in Indien. Das große Mausoleum wurde vom fünften Großmogul Shah Jahan in Erinnerung an seine geliebte Frau, die Persische Prinzessin Arjuman Bano Begum, die auch Mumtaz Mahal genannt wurde, gebaut. Sie hatte einen sehr großen Einfluss auf sein Leben und seine Politik und starb 1631 bei der Geburt des vierzehnten Kindes im Alter von 39 Jahren. Auf dem Totenbett wünschte sie sich von Ihrem Mann ein Grabmal, wie es die Welt zuvor noch nie gesehen hat. Daraufhin ließ der Großmogul das Taj Mahal errichten, das wie aus einem Märchen oder einem Traum entsprungen scheint.

Weitere genauere Angaben und Ausführungen zu diesem prachtvollen Bauwerk finden sie im gleichnamigen Blog!

Und wir natürlich, das kleine unerschrockene Reisegrüppchen!

Wir zusammen gewürfeltes Reisegrüppchen aus ganz Deutschland mit unserem wunderbaren Guide Kalyan Singh ganz rechts!
Wir zusammen gewürfeltes Reisegrüppchen aus ganz Deutschland mit unserem wunderbaren Guide Kalyan Singh ganz rechts!

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Rathaus der Stadt Heidenau in Sachsen
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Für heurige Hasen sollten es die leichtern Wanderungen zu Beginn sein!

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