Republik der Philippinen - Hauptstadt Manila

Ich will und werde den geneigten Lese nicht langweilen, doch ein kleinwenig Historie zu Beginn halte ich für angebracht, denn die Insel- republik der Philippinen sind ja nun nicht gerade vor unserer Haustür.

 

So etwa 250.000 Jahre v. Chr. wurde Nordluzon besiedelt. Ab dem 3. Jahrtausend vor Chr. siedelten sich Malaiische Völker aus Indo- nesien und dem heutigen Malaysia an. Später ab 1000 v Chr. Waren es chinesische Händler die hier Siedlungen gründeten. Um 1380 begann die Islamisierung der Insel Mindanao und des Sulu Archipels.

 

Als Ferdinand Magellan (eigentlich Fernao de Magalhäes) im April 1521 auf den Inseln Samar und Cebu landete, taufte er das Archipel "Islas de San Lazaro" (Inseln des heiligen Lazarus)! Wenige Tage später, am 27. April wird er auf der Insel Mactan im Kampf durch Häuptling Lapu-Lapu getötet. Im Jahre 1543 werden die Inseln nach König Philipp II von Spanien (1556 - 1598) "Las Islas Felipenas" genannt. Übrigens das einzige Land in Südostasien, welches nach einem europäischen Herrscher benannt ist.

 

Die Philippinen sind, nach Indonesie, das zweitgrößte Archipel der Welt und bestehen aus sage und schreibe 7.107 Inseln, von denen nur etwa 3.200 einen Namen haben. Knapp 1.000 Inseln jedoch sind nur bewohnt. Die jetzt rund 97 Mio. Einwohner verteilen sich auf rund 299.800 km², die Bevölkerungsdichte liegt somit bei ca. 308 pro km².

 

Die Philippinen umfassen mehr als 100 verschiedene ethnische Gruppen. Die Mehrheit der Philippiner sind malaiisch-chinesischer Herkunft und Anhänger des Christentums, nämlich rund 83% der Bevölkerung. Viele Christen gehören zu den ethnischen Gruppen der Tagalog, Cebuano, Llocan, Longgo, Bicolano, Waray, Pampangueno oder Pangasinense. Sie konzentrieren sich auf der Hauptinsel Luzon und die Visayas. Auf der Insel Mindanao bilden die Moslems (etwa 5% der Gesamtbevölkerung) die Mehrheit. Viele leben jedoch auch im Sulu-Archipel.

Soviel in aller Kürze zu Historie, Land und Leute, detailliertere Information zu den Philippinen kann der interessierte Leser hier und dort im Internet erfah- ren.

Flug Berlin-Tegel, Abu Dhabi, Manila nach Tagbilaran

Wir benutzten erstmals am 03.06.2013 den Berlin Linien Bus, Dresden - Berlin ab Dresden Hbf. und waren begeistert! Nicht begeisternd wirkte sich das momentan herrschende Sauwetter in und um Dresden auf unser Gemüt aus, denn wir wussten, dass der Elbepegel weiter steigen würde und eventuell schlimmeres als zum Jahrhundert Hochwasser 2002 ins Haus stand.


Die Flüge mit der Air Berlin (A330) am 03.06. nach Abo Dhabi (4.640 Km) und am 04.06. nach vierstündiger Wartezeit mit Etihad Airlines (B777-300) nach Manila (7.013 Km)  waren vor allem eines, flugzeitintensiv! Der A330 hatte eine durch- schnittliche Reisehöhe von etwa 10.500 m und eine Reisegeschwindigkeit von etwa 850 Km/h, die B777-300 flog über 1.200 m höher aber auch schneller, nämlich um 950 Km/h. Trotz des wesentlich besseren Service bei der Etihad schlauchten die über 15 Stunden in der Luft gewaltig.

Wir landeten wohl- behalten aber auch müde am 04.06. kurz vor Mitternacht auf dem Ninoy Aquino Inter- national Airport Manila! Der Anschlussflug vom Domestic Airport Manila zum Airport Tagbilaran - Provinz Bohol, ging aber erst in rund acht Stunden! Was tun, sprach Zeuss!?!?

Da half nur, Taxi anheuern und für rund drei Stunden durch das nächtliche Manila fahren, ein schönes aber auch etwas kostspieliges Vergnügen.


Also der Großstadtdschungel, die 1,7 Mio. Hauptstadt Manila, die Metropolregion Manila mit gar 11,9 Mio. Einwohnern (17 Städte und Gemeinden seit 1976) empfing uns nach dem Verlassen des Airports mit tropischen Temperaturen, mit schwüler Hitze und das kurz nach Mitternacht! Nichts wie rein ins klimatisierte Taxi und ab ging die Post. Wir schon einmal in Südostasien oder auch in Indien war, den bringt das Verkehrschaos nicht auf die Palme. Vor allem dann, wenn man relativ entspannt kutschiert wird. Positiv viel mir trotz der chaotischen Fahrweise der Filipinos die "Huparme Geräuschkulisse" des Straßenverkehrs auf. Mit ägyptischen oder indischen Getöse überhaupt nicht zu vergleichen.

Wir hatten nicht vor, Manila einen längeren Besuch ab zu statten, sondern nur die Wartezeit auf den Anschlussflug zu überbrücken. Unser erster Stop galt dem, von Soldaten bewachten, Monument des José Rizal am Rizal Park. Das Symbol der nationalen Einheit, ist auch auf den neueren Autokennzeichen zu sehen.

An der San Agustin Kirche, am Pasig River, in Chinatown und am Roxas Boulevard (Manila Bay) machten wir ebenfalls Halt, bevor wir uns in aller Gemütlichkeit noch zwei gute Flaschen San Miguel Bier leisteten. Dann fuhr uns das Taxi zum Domestic Airport, wo wir noch über vier Stunden auf den Anschlussflug zu warten hatten.

ACHTUNG: Ein wichtiger Hinweis für alle potentiellen Philippinen- Besucher!
ACHTUNG: Ein wichtiger Hinweis für alle potentiellen Philippinen- Besucher!

Das Kuriose an diesem Inland Flughafen - Domestic Terminal - ist, dass hier nur Freigepäck- stücke mit einem Gewicht von 15 Kg zugelassen sind. Die großen Airlines bis hier her gestatteten uns 30 Kg Freigepäck. Die ZestAir kassiert hier kräftig ab, nämlich satte 360 PHP (etwa 6,80 €) für ein Kilo Übergepäck. Schärfere Kontrollen als bei den "Großen" gab es noch oben drauf. Hier scheint man u.a. von Ryanair gelernt zu haben. Am Ende unserer Flugreise in Tagbilaran auf der Insel (Provinz Bohol) waren wir trotzdem zufrieden. Am Abend dann erreichten wir endlich unser Ziel, den Fährhafen von Dumaguete (Privinz Negros Oriental), wo wir wie vereinbart abgeholt wurden.

Fotogalerie - per Bus, Flieger, Taxi und Speedboat nach Negros Oriental

Nachdem wir auf den Central Visayas waren, Udo seine ersten Tuchfühlungen mit Aryana und Tochter erfolgreich abgeschlossen, von den Provinzen Negros Oriental, Bohol und ein wenig auch von Cebu und vor allem die freundlichen Filipinos von dort kennen gelernt hatten, mussten wir wieder nach Manila zum International Airport und hatten erneut viel Zeit. Das Wetter allerdings schlug um und wir mussten uns alsbald in das sichere Flughafengebäude retten.

Wir sagten am 04.06. dem Taxifahrer, dass wir um die und die Zeit am 18.06. auf dem Domestic Airport ankommen und gern noch einmal seine Dienste in Anspruch nehmen würden. Er war da und wir sehr erfreut. Tags zuvor in Tagbilaran das gleiche Szenario mit dem Taxidriver. Hier verspürten wir, was ein "Versprechen" wert ist - wie gesagt, so getan! In unseren Breitengraden wird dem Begriff all zu oft nicht mehr die Bedeutung beigemessen, leider!


Kleine Fotogalerie - Stadtimpressionen von Manila

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